Erstes Endspiel um den Liga-Erhalt für LTV 99

+
Auch in Brackwede wieder im Westfalenliga-Kader des LTV von 1899: Fin Glowick.

Lüdenscheid -  Es ist das erste Endspiel um den Erhalt der Westfalenliga: Die Tennisspieler des LTV 99 müssen am Sonntag um 10 Uhr beim TC Brackwede antreten.

In Ostwestfalen treffen damit die beiden aktuell einzig noch sieglosen Teams der Westfalenliga aufeinander.

Die Vorgabe ist klar: Angesichts von zwei Absteigern in der Liga wird der Verlierer des Sonntags fest für die Verbandsliga planen können. Die Mannschaft aus Brackwede war schon einmal so weit im vergangenen Sommer, war sportlich abgestiegen, hatte dann aber Glück, dass kein Westfalenteam aus der Regionalliga abstieg – so hielten die Bielefelder durch die Hintertür die Liga.

Die Lüdenscheider reisen als Favorit nach Ostwestfalen. In der Vorsaison gewannen sie den Vergleich gegen den TC Brackwede 7:2. Auch wenn die Gastgeber nun einen neuen Spitzenspieler –den Australier William Myler statt des Kroaten Miro Hrvatin – und eine weitere Veränderung im Team haben, sind die Bergstädter nominell besser aufgestellt. „An den Positionen eins, drei, fünf und sechs sollten wir Vorteile haben“, sagt Dino Jablonski, „für Max Drüppel wird es gegen den Kroaten Neven Krivokuca sehr schwer, und auch Marvin Müller hat mit Gerrit Kropp einen sehr starken Gegner. Aber ein 4:2 nach den Einzeln sollte für uns möglich sein.“

Wobei noch gar nicht zu 100 Prozent klar ist, wie der LTV 99 die Einzel bestreiten wird. Spitzenkraft Fabricio Neis aus Brasilien ist wieder an Bord, auch Max Drüppel, Rogier Wassen, Marvin Müller und Dino Jablonski sind gesetzt. Ob an der sechsten Position Robin Sanz oder aber Fin Glowick aufschlagen wird, diese Entscheidung steht allerdings noch aus. Linkshänder Glowick hat auf jeden Fall für einen Einsatz im Doppel die besseren Karten und zudem in seinem ersten Einsatz vor zwei Wochen gegen Versmold einen guten Eindruck hinterlassen.

Jablonski sieht Vorteile in den Doppeln

In den Doppeln sieht Jablonski jedenfalls klare Vorteile beim Gast gegen die Schützlinge des Deutsch-Spaniers Daniel Lencina, der selbst an Position drei für Brackwede mitspielen wird. So hofft er, dass das erste Endspiel keine Zitterpartie wird. Die Zielrichtung ist klar: In Brackwede punkten und dann gegen Rechen Bochum nachlegen. Nur dann kann es für den LTV 99 für ein weiteres Jahr in der Tennis-Westfalenliga reichen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare