Der LTV 99 atmet nach dem ersten Sieg auf

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Der nächste Einzelsieg: Marvin Müller setzte sich auch in Hiltrup in zwei Sätzen gegen seinen Gegner durch.

Hiltrup - Die Tennisspieler des Lüdenscheider TV von 1899 haben die erste von zwei Hürden auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Westfalenliga am Sonntag souverän genommen. Beim Aufsteiger TC Hiltrup siegte das Team um Kapitän Dino Jablonski 6:3.

Von Thomas Machatzke

Danach hatte es zu Beginn allerdings gar nicht ausgesehen. Jablonski selbst hatte nicht seinen besten Tag erwischt und unterlag dem eigentlich nicht übermächtigen Matthias Wahl in zwei Sätzen. Der für Maximilian Drüppel ins Team gerückte Youngster Robin Sanz musste sich Paul Schütte ebenfalls glatt in zwei Durchgängen geschlagen geben. So lag der Gast früh 2:0 zurück. Das sah nicht gut aus.

Aber das Blatt wendete sich allmählich: Da beim Gastgeber Vincent Jänsch-Müller, die etatmäßige Nummer zwei des Teams, verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand, hatte es Rogier Wassen im letzten noch laufenden Einzel des ersten Durchgangs mit Michael Hörsch zu tun. Es war ein umkämpftes Match, das Wassen nach verlorenem zweiten Satz letztlich aber in drei Durchgängen nach Hause brachte. Dieser Sieg war der erste Big-Point des Tages für den Lüdenscheider TV von 1899.

Der zweite sollte danach im Spitzeneinzel folgen. Zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs hatten Kevin Noordermeer (3, gegen Bückmann) und Marvin Müller (5, gegen Ahlers) mit zwei glatten Zwei-Satz-Siegen die Partie zum 2:3 gedreht. Nun lag es am Brasilianer Alexandre Tsuchiya, die Gäste nach den Einzeln mit einem schönen Polster in die Doppel zu schicken. Gegen den Österreicher Thomas Statzberger gewann er den ersten Satz sicher, wurde dann ein wenig leichtsinnig, fing sich aber im dritten Durchgang und sorgte für das 4:2 nach den Einzeln.

Damit fehlte nurmehr ein Punkt. So machte der LTV 99 diesmal das Spitzendoppel mit Tsuchiya und Wassen stark. Locker fuhren die beiden den noch fehlenden Punkt gegen Statzberger/Schütte ein. Auch der im Doppel ins Team gekommene Maximilian Drüppel siegte an der Seite von Kevin Noordermeer gegen Bückmann/Wahl. Die Niederlage von Jablonski/Müller im Matchtiebreak des letzten Doppels fiel da nicht mehr ins Gewicht. Der erste Schritt zum Liga-Verbleib ist damit getan, der zweite soll am Donnerstag am Stadtpark gegen Brackwede folgen.

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