Tennis-Verbandsliga

Heimspielpremiere: LTV 99 erwartet am Stadtpark den TC Rheine

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Der Tennis-Dino vom Stadtpark ist zurück: Dino Jablonski schlägt am Sonntag nach mehr als einem Jahr Pause wieder für seinen Heimatverein auf. Allerdings diesmal nur mit „Zweitspielrecht“.

Lüdenscheid – Wäre die Saison eine normale – die Heimpremiere des Lüdenscheider Tennis-Vereins von 1899 wäre ein echtes Abstiegsduell. Absteiger allerdings gibt es in diesem Sommer im Westfälischen Tennis-Verband nicht. Und so trägt das Heimspiel gegen den TC 22 Rheine (10 Uhr, Stadtpark) vor allem viele Premierenstempel.

Das erste Heimspiel ist nämlich natürlich auch das erste Verbandsliga-Spiel am Stadtpark unter Corona-Bedingungen. Zuschauer müssen sich in Listen eintragen. „Aber das ist eigentlich das einzige“, sagt LTV-Kapitän Lennart Fastabend, „und natürlich muss man Abstand halten – aber das sollte auf unserer weitläufigen Anlage kein Problem sein. Das wird schon alles gut klappen.“

Damit indes nicht genug der Premieren. Der LTV 99 hat zwei Neuzugänge, die ihre Premiere vor eigenem Publikum feiern: Jimmy Reinsch kam vom TC Eichen aus Kreuztal, Dennis Dutiné aus Siegen. Es sind zwei Youngster, die gemeinsam mit Moritz Pieper am Stützpunkt des Verbandes gefördert werden. Das Trio ist, wenn man so will, das Jugend-forscht-Projekt des Stadtpark-Vereins in der Verbandsliga. Bisher machten die Youngster ihre Sache sehr gut – und ernst wird es durch die Übergangsspielzeit ja ohnehin erst 2021, und bis dahin dürfen sie noch viel lernen oder ähnliche Ausrufezeichen setzen wie zuletzt Pieper und Dutiné mit zwei Siegen in zwei Einzel-Einsätzen.

Mit Dino Jablonski

Daneben schlagen am Sonntag Lennart Fastabend, Ben Pfeiffer und Dino Jablonski für den Gastgeber auf. Die letzte Premiere ist mithin auch ein Comeback: Der erste Saisoneinsatz von Dino Jablonski bedeutet knapp zwei Jahre nach dem Abschied aus der Verbandsliga auch eine Rückkehr zum Stadtpark. Eigentlich spielt Jablonski in der Herren 30-Regionalliga für den TC Eintracht Dortmund und holte für die Dortmunder auch schon zwei Siege in zwei Saisoneinsätzen. Doch die Statuten gestatten inzwischen ein Zweitspielrecht in einer anderen Klasse für einen anderen Verein. Also schlägt der 40-jährige Leistungsträger der vergangenen beiden Stadtpark-Jahrzehnte eben auch wieder für den Stadtpark auf.

So rechnet sich der LTV 99 nach den Niederlagen in Dorsten und Unna nun gegen Rheine etwas aus. „In dieser Liga ist jedes Spiel schwer“, sagt Lennart Fastabend, „aber Rheine zählt zu den Gegnern, gegen die wir eine Chance haben sollten.“ Und so darf man sich auf viele Premieren am Sonntag freuen, vielleicht am Ende gar auf den ersten Saisonsieg? Es würde den Sonntag irgendwie abrunden...

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