Tennis-Verbandsliga

Erstes Endspiel in der Bistumsstadt

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Kapitän Lennart Fastabend (rechts), hier mit Kevin Noordermeer, hofft mit dem LTV 99 in Paderborn auf den ersten Saisonsieg.

Lüdenscheid - „Ab jetzt ist für uns jedes Spiel ein Endspiel“, sagt Lennart Fastabend. Nach zwei Niederlagen in Brackwede und gegen Gütersloh steht der Kapitän mit dem Tennis-Verbandsligisten LTV von 1899 am 4. Spieltag bereits mächtig unter Druck.

Beim TC Grün-Weiß Paderborn tritt das Team vom Lüdenscheider Stadtpark, das seine spielfreie Runde bereits zu Saisonbeginn hatte, am Sonntag um 10 Uhr an. Mit dem klaren Ziel, die Rote Laterne abzugeben und auf Rang fünf zu klettern. Es wäre ein erster wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Diesen fünften Platz belegen aktuell die Paderborner, die neben zwei klaren Niederlagen gegen den Tabellenvorletzten Dortmund-Brackel 6:3 gewannen und bisher ohne ihre kroatische Spitzenkraft Borna Gojo, dafür an Position drei dreimal mit dem Chilenen Octavio Leon spielten. Ein Sieg in Paderborn würde den LTV 99 wohl sowohl an Brackel (Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Bochum) als auch an Paderborn vorbeischieben.

Die Personalsituation beim LTV 99 ist wieder entspannter nach dem personellen Super-GAU gegen Gütersloh (1:8). Der Niederländer Sebastiaan Staal kehrt an Position zwei ebenso ins Team zurück wie hinten Florian Wallmeier. Lennart Fastabend ist nach überstandener Mandelentzündung wieder fit. Nur Sascha Schiepek fehlt weiterhin aufgrund seiner Handverletzung. Trotzdem umfasst der Kader sogar sieben Akteure: Kevin Noodermeer, Sebastiaan Staal, Ludger Fastabend, Lennart Fastabend, Kaspar Volz, Florian Wallmeier und Ben Pfeiffer.

„Wir haben alle hart gearbeitet und reisen voller Zuversicht nach Paderborn. An allen Positionen geht was“, sagt Lennart Fastabend. Der Glaube an den Klassenerhalt geht einher mit dem festen Glauben an das erste Erfolgserlebnis der Saison beim Gastspiel in der Bistumsstadt.

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