Tennis-Verbandsliga (Halle)

Verletzung verdirbt LTV 99 Premiere

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Holte den LTV-Ehrenpunkt: Kaspar Volz.

Lüdenscheid - Den Saisonstart in der neuen Tennishalle am Stadtpark hatte sich der Lüdenscheider TV von 1899 anders vorgestellt: Gegen den TC Parkhaus Wanne-Eickel setzte es im ersten Spiel der Winter-Hallenrunde in der Verbandsliga eine 1:5-Niederlage.

Knackpunkt des Spiels war jener Ballwechsel im Spitzeneinzel zwischen Dino Jablonski und Niklas Karcz beim Stande von 1:0 für Karcz und 15:0 für Jablonski. Der Kapitän der Lüdenscheider knickte auf dem neuen blauen Teppichbelag um und musste das Match unter starken Schmerzen aufgeben. In Hellersen gab es zwar später Entwarnung – Jablonski hat sich die Bänder im Sprunggelenk „nur“ überdehnt –, doch aus dem erhofften Sieg in diesem Einzelmatch wurde nicht. 

„Ich denke, dass ich in diesem Spiel eine gute Chance gehabt hätte – Niklas Karcz ist ein starker Sandplatzspieler, aber in der Halle wäre er schlagbar gewesen“, stellte Jablonski am Sonntag fest. Im Siegfalle hätte es nach dem Einzeln 2:2 gestanden – mit Jablonski wäre wohl auch im Doppel ein Punkt zumindest möglich gewesen. So aber wurde es eine klare Sache für die Gäste aus dem Ruhrpott. In der ersten Einzelrunde hatte Bastian Beckmann die Gäste mit einem glatten 6:2, 6:0 gegen Christoph Bühren, dem an diesem Tag wenig gelingen wollte, in Führung gebracht. 

An Position vier aber war der Punkt an die Gastgeber gegangen. Nach einem zunächst stark umkämpften Spiel siegte Kaspar Volz gegen Jan Sibbel 6:4, 6:2. Der zweite Einzeldurchgang begann mit der Hiobsbotschaft für Jablonski und die Gastgeber. So hätte Ludger Fastabend (3) die LTV-Chancen an diesem Tag am Leben erhalten können, doch nach einem engen Match musste er sich Marcel Zielinski 6:7, 2:6 beugen. 

Der 1:3-Zwischenstand nach den Einzeln ließ dem LTV 99 wenig Hoffnung. Immerhin war mit Sascha Schiepek ein Ersatzspieler vor Ort, der für Jablonski ins Team rücken konnte, so dass man kein Doppel kampflos abgeben musste. Für einen weiteren Zähler reichte es aber trotzdem nicht: Die Kombination Bühren/Schiepek musste sich Karcz/Beckmann 2:6 und 5:7 geschlagen geben. Fastabend und Volz gingen gegen Zielinski und Sibbel beim 3:6 und 5:7 ebenfalls leer aus, obwohl sie keineswegs chancenlos waren in diesem Match. 

„Wir hatten uns den Auftakt anders gewünscht, aber es ist eben dumm gelaufen“, bilanzierte Dino Jablonski nach der Premiere in der neuen Tennishalle. Weiter geht es am 4. Dezember beim Tabellenzweiten TC Grün-Weiß Paderborn – ob der Kapitän beim LTV 99 dann schon wieder an Bord sein wird, ist zumindest sehr fraglich.

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