Tennis-Verbandsliga (Halle)

LTV 99: Saisonziel Klassenerhalt

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„Ich denke, dass es möglich ist, die Klasse zu halten, auch wenn bei acht Mannschaften drei absteigen müssen. Wir müssen sehen, dass wir die Spiele, in denen wir für den Sieg in Frage kommen, auch gewinnen“, sagt Lennart Fastabend. 

Lüdenscheid - Am Samstag startet der Lüdenscheider TV von 1899 um 13 Uhr mit einem Heimspiel gegen den TV Warendorf in die Verbandsliga-Saison der Winterhallenrunde im Tennis.

Vor dem Start in einer Staffel mit diesmal sogar acht Mannschaften, von denen am Ende drei Teams absteigen, sprach Sportredakteur Thomas Machatzke mit dem LTV-Teamkapitän Lennart Fastabend. 

Lennart Fastabend, mit welchem Team wird der LTV 99 in die Hallenrunde starten? 

Lennart Fastabend: Wir spielen die Runde diesmal definitiv ohne Kevin Noordermeer und Luuk Alfons Wassenaar, haben dafür aber den Franzosen Cyril Vandermeersch neu auf der Meldeliste. Der Kontakt ist über Dieter Alt zustande gekommen. Cyril soll spielen, allerdings müssen wir noch die Termine abklären, so dass wir noch nicht wissen, in welchen Spielen das sein wird. Am Samstag gegen Warendorf spielen wir mit meinem Bruder Ludger, der nach seiner Bänderverletzung erst wieder reinkommen muss, Ben Pfeiffer, Florian Wallmeier und mir. Sascha Schiepek ist aufgrund seiner Handverletzung noch nicht wieder so weit. Kaspar Volz studiert in England und steht in der Halle leider auch nicht zur Verfügung. 

Welches Ziel definieren Sie vor dem Saisonstart? 

Fastabend: Den Klassenerhalt, definitiv. Nach vorne schauen wir nicht. Ich denke, dass es möglich ist, die Klasse zu halten, auch wenn bei acht Mannschaften drei absteigen müssen. Wir müssen sehen, dass wir die Spiele, in denen wir für den Sieg in Frage kommen, auch gewinnen. In der Sommersaison hat uns da oft das Glück gefehlt, da haben wir diese Spiele oft unglücklich verloren und sind am Ende abgestiegen. 

Wen wollen Sie denn hinter sich lassen? 

Fastabend: Warendorf ist neben uns nominell die schwächste Mannschaft, deshalb ist das erste Spiel auch direkt ganz besonders wichtig. Grundsätzlich gilt aber: Es sollte immer alles möglich sein. Es kommt auch darauf an, wer tatsächlich bei den anderen Mannschaften spielen wird. Bei den meisten werden ja nicht alle Spieler von der Meldeliste zum Einsatz kommen. Der THC Münster ist nominell vielleicht zu knacken, und dann noch eine weitere Mannschaft. Mal sehen, gegen wen etwas geht. 

Die Hallensaison ist mit sieben Spielen in der Verbandsliga keine kurze, aber sie warten mit einer Neuerung auf, einem eigenen LK-Turnier am 5. und 6. Januar. 

Fastabend: Ja, es ist für den Verein das erste eigene Turnier seit langer Zeit. Die Idee, etwas Eigenes zu machen, gab es es schon länger. Mino Macaluso, Sascha Schiepek und ich haben das nun umgesetzt. Es sind Tagesturniere für die Herren am Samstag und die Herren 40 am Sonntag. Es soll keine einmalige Sache werden. Wir haben eine schöne Tennishalle, warum sollen wir sie nicht für so etwas nutzen? Also machen wir nun erstmals die Stadtpark-Open und hoffen, dass sie ein Erfolg werden. 

Lennart Fastabend, vielen Dank für das Gespräch!

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