Tennis

Alles ist bereit für den großen Finaltag

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Noah Müschenborn musste sich am Freitagabend im Halbfinale des Herren-Einzels dem Turnierfavoriten Justin Schmidt klar geschlagen geben.

Lüdenscheid – Es ist das Finale, das die Setzliste in Aussicht gestellt hatte: In der Königsklasse im Herren-Einzel stehen sich am Samstag um 15.30 Uhr auf der Anlage von TuRa Eggenscheid im Endspiel der topgesetzte Justin Schmidt (TC Breckerfeld) und Lennart Fastabend (LTV 99) gegenüber.

Beide lösten ihre Halbfinal-Aufgaben am Freitagabend vor einer ordentlichen Zuschauerkulisse in zwei Sätzen. Schmidt war wie schon in den Runden vorher der souveränere Akteur: Gegen den Lokalmatadoren Noah Müschenborn zeigte er die deutlich geringere Fehlerquote und hielt seinen jungen Kontrahenten 6:1, 6:1 in Schach. Fastabend hatte es im Semifinale mit seinem Teamkollegen aus der Südwestfalenliga-Mannschaft des LTV 99, Florian Wallmeier, zu tun. 6:3, 7:5 hieß es a für Fastabend. 

Für Wallmeier entzerrt dies den Finaltag, denn er hatte vorher bereits das Ticket fürs Endspiel der Herren 30 gelöst. Sein Gegner in diesem Finale wird Thorsten Stein sein. Der Clubmanager des GC Gelstern, der Tennis für den TC Rot-Weiß Höxter spielt, entschied am Donnerstagabend ein umkämpftes Halbfinale gegen den in dieser Saison für den TC Halver aufschlagenden Axel Kühn in zwei umkämpften Durchgängen knapp für sich. Stein ist am Samstag ab 12.30 Uhr im Finale nominell der Favorit. 

Der Favorit auf den Herren 40-Titel ist derweil aus dem Rennen: In einem engen Drei-Satz-Match musste sich Mino Macaluso (LTV 99) dem ungesetzten Dennis Schnepper (TuS Oeckinghausen) 10:12 im Match-Tiebreak beugen. Schnepper trifft im Endspiel um 12.30 Uhr auf Stefan Hagspiel (LTC Augustenthal), der bislang als Zweiter der Setzliste souverän durchs Turnier marschierte. Bei den Herren 50 wird auch nicht die Nummer eins der Setzliste den Stadtmeistertitel holen: Michael Piepenstock gab sein Halbfinale gegen Ulrich Hiller vom MTC Schalksmühle beim Stande von 0:3 auf – die Grippe hatte Piepenstock zu arg erwischt, die Kraft fehlte. 

Hellerforth steht wieder im Damen-Finale

Bei den Herren 60 ging das Halbfinale zwischen Udo Pingel und dem Siegener Madjid Afrahi auch vorzeitig an den Lokalmatador. Afrahi gab beim Stande von 5:0 für Pingel im ersten Satz auf. Pingel trifft im Finale ab 15.30 Uhr auf seinen Vereinskollegen Gustav-Adolf Willuweit. Bei den Herren 70 stehen mit Helmut Neumann (TC Lössel-Roden) und Klaus-Dieter Friese (LTC Augustenthal) zwei ungesetzte Spieler im Endspiel: Friese entschied das Halbfinale gegen seinen LTC-Kollegen Hans-Joachim Lingenberg überraschend für sich. 

Ordentlich war die Zuschauerresonanz bei den Halbfinalspielen der Herren.

Die Damen-Krone kann sich am Samstag wie im Vorjahr Jil Hellerforth aufsetzen. Die inzwischen für den TC Halden 2000 spielende Lüdenscheiderin hatte im Halbfinale gegen Tijana Petrovic (Eggenscheid) beim 6:3, 6:2 nicht wirklich Mühe. Enger war das zweite Vorschlussrundenspiel, in dem Pia Fischer (Schwarz-Gelb Hagen) 10:4 im Match-Tiebreak gegen Sarah Petrovic (TC Iserlohn) gewann. Hellerforth und Fischer werden am Samstag ab 16.30 Uhr das Endspiel bestreiten.

Players-Night nach der Siegerehrung

Voraussetzung für die Einhaltung der Endspieltermine ist natürlich, dass das Wetter mitspielt. „Bis jetzt hat in dieser Woche alles perfekt gepasst“, stellte Rolf Marchwinski vom Gastgeber und Geburtstagskind TuRa Eggenscheid am Freitagabend am Rande der Spiele fest. Nun hoffen die TuRa-Verantwortlichen auch noch auf einen trockenen Finaltag im Lüdenscheider Norden – am besten so trocken, dass um 18 Uhr die Sieger geehrt werden können, denn danach ist zum Abschluss der Turnierwoche eine große Players-Night geplant: Den sportlichen Höhepunkten der Woche am Nachmittag folgt am Abend im und rund ums Klubhaus der gesellige Höhepunkt für die Lüdenscheider Tennisfamilie...

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