Tennis, MTC/TCH-Open

Regen wirbelt Open-Zeitplan durcheinander

MTC/TCH-Open Platz Regen
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Nasse Plätze unter Flutlicht, gähnende Leere: Die MTC/TCH-Open leiden unter dem wechselhaften Wetter.

Es war alles für einen kurzweiligen und interessanten Turnierabend bei den MTC/TCH-Open angerichtet. Die Flutlichtanlagen am Rieker Grund und in Carthausen waren eingeschaltet, Zuschauer hatten den Weg auf die Anlagen gefunden, die angesetzten Paarungen versprachen spannendes, attraktives Tennis. Doch wie schon am Sonntag, machte das Wetter den Aktiven und der Turnierleitung auch am Montag einen Strich durch die Rechnung.

Halver/Schalksmühle - Im Vergleich zum Wochenende waren die Auswirkungen sogar noch ein Stück größer. „Heute konnten wir so gut wie gar nicht auf den Außenanlagen spielen und mussten in die Hallen ausweichen. Aber da gibt es natürlich deutlich weniger Kapazitäten“, erklärte Zoran Trajkovic vom Open-Team während der Umplanungen in MTC-Vereinsheim in Carthausen. So mussten von den rund 40 angesetzten Partien zahlreiche Spiele verlegt werden. Etwas mehr als zwei Dutzend Partien schafften es am Ende in die Hallen in Schalksmühle und Wipperfürth. Darunter auch Spiele, die bereits Sonntag dem Unwetter zum Opfer gefallen waren. Andere Cracks hatten dagegen weniger Glück und müssen mindestens bis Dienstag warten, um ihre Spiele fortzusetzen oder gar erst zu beginnen.

„So viele Regenphasen hatten wir schon lange nicht mehr. Vor allem auch nicht in dieser Dauer und Intensität. Wenn es aufhören würde, könnten wir die Leute ja auch wieder schnell auf einige Plätze schicken. Dafür sind die Anlagen vorbereitet und ausgestattet“, hatten Trajkovic und das Organisationsteam am Montag zunächst noch ein wenig Hoffnung, zumindest ab 20.30 Uhr noch einige Partien unter Flutlicht austragen zu können. Doch daraus wurde nichts, weil es bis nach 20 Uhr nicht aufhörte zu regnen.

Folge der Ausfälle ist ein zunehmend enger Terminplan in den kommenden Tagen. Eigentlich sollten am Montag vor allem die Nebenrunden ins Turniergeschehen starten – mit rund zwei Dutzend Spielen. Nachdem davon nur ein Bruchteil absolviert werden konnte, werden die Zeitpläne zunehmend gedrängter. „Noch mehr Regen könnte uns in Bedrängnis bringen. Im Moment müssen wir hoffen, dass es besser wird und wir möglichst viele Spiele wie geplant spielen können“, sagt Trajkovic.

Favoriten locker weiter

Von den Aktiven, die am Montag doch noch aufschlagen durften, zogen vor allem die Favoriten eine Runde weiter. Im Mixed erreichte das topgesetzte Duo Pauline Hirt/Niclas Hirt (TC Deuten/TC Halver) locker das Halbfinale, während bei den Herren der an Nummer zwei gesetzte Axel Kühn (LTV 99) ebenfalls in zwei Sätzen siegte.

Gleich zu zwei Spielen antreten durfte Eva Hablowetz. Zunächst stand die Fortsetzung des Damen-Einzels gegen Anna-Maria Bergrath (TC Volmarstein) auf dem Programm. Durch das 6:4 und 6:4 übernahm Hablowetz die Führung in der Gruppe 2 und kann am Donnerstag mit einem Sieg gegen Teresa Viro den Finaleinzug perfekt machen. Kurz nach dem Sieg im Einzel folgte dann der Einsatz im Mixed. Gemeinsam mit Nick Weiermann (TC Halver) bezwang die Halveranerin das Duo Anja Kreisel/Mika Kreisel (TC Lösse-Roden/TC Hütte Altena) trotz eines 0:6 im ersten Satz am Ende noch im Match-Tiebreak mit 11:9. Damit zogen Hablowetz/Weiermann als zweites Duo nach Hirt/Hirt ins Mixed-Halbfinale ein.

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