Zweimal knapp verloren: LTV-Junioren auf Rang sieben

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Ludger Fastabend gewann seine beiden Einzel-Partien bei der U18-Westfalenmeisterschaft.

Waltrop - Für das mit Abstand jüngste Team bei den Tennis-U18-Westfalenmeisterschaften sprang am Wochenende der siebte Platz unter sieben Mannschaften heraus. Dennoch war die Vertretung des Lüdenscheider TV von 1899 im Ruhrgebiet auf der Anlage des TuS Ickern nicht chancenlos.

Im Viertelfinale gab es gegen den Nachbarn Hagener TC Blau-Gold nach 2:2-Zwischenstand nach den Einzeln ein 2:4, tags darauf in der Platzierungsrunde gegen den TC Herford ein 3:3, bei dem die Sauerländer lediglich aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses das Weiterkommen verpassten.

In der Besetzung Robin Sanz, Ludger Fastabend, Kaspar Volz und Lennart Fastabend lieferten sich die Junioren vom Lüdenscheider Stadtpark bereits am Freitag gegen die Hagener einen aufopferungsvollen Kampf.

Kaum ein Blatt Papier passte an diesem Tag zwischen Volz und sein Gegenüber Niclas Höppner, 7:5, 4:6 und 6:2 lautete der Endstand aus Sicht des Lüdenscheiders. Ebenfalls nach drei Sätzen das bessere Ende für sich hatte Ludger Fastabend, der nach 0:1-Satzrückstand das Match gegen Tim Manuel Schulte noch zu einem 2:6, 6:4, 6:3-Erfolg drehte, während sein älterer Bruder Lennart nach einem 6:3 im ersten Durchgang seine Partie gegen Maik Benning noch 1:6, 0:6 abgab.

So hätte Spitzenspieler Robin Sanz seine Farben mit einer Führung in die Doppel-Phase bringen können, doch sein Gegenüber Jordi Walder war einen Tick stärker: 5:7, 3:6 hieß es aus Sicht des Iserlohners im LTV-Dress.

Ähnliche Situation in der Platzierungsrunde

In den Doppeln blieb das Lüdenscheider Team dann ohne Satzgewinn: Sanz und Lennart Fastabend unterlagen Walder/Schulte 4:6, 2:6, Volz und Ludger Fastabend hatten gegen Benning/Höppner 2:6, 4:6 das Nachsehen. So blieb für den Stadtpark-Nachwuchs lediglich die Platzierungsrunde, wo es am Samstag gegen den TC Herford ging.

Es ergab sich eine ähnliche Situation wie am Vortag: Die Märker und ihre Gegner teilten sich die Einzel-Erfolge (Sanz 1:6, 6:3, 6:4 gegen Lars Hoischen, Ludger Fastabend 6:0, 6:1 gegen Maximilian Winde, Volz 2:6, 1:6 gegen Jonas Müller, Lennart Fastabend 3:6, 2:6 gegen Rami Hamoda), es kam wieder auf die Doppel an.

Hier hofften die Bergstädter auf einen Erfolg von Sanz und Lennart Fastabend und darauf, dass Volz und Ludger Fastabend einen Satz holen würden, so dass es bei ausgeglichenem Satz-Verhältnis auf die Spiele ankommen würde.

TC Herford setzt Doppel-Spezialist ein

Doch die Ostwestfalen bauten vor, setzten an der Seite von Jonas Müller den Ersatzspieler Nils Luckow ein, der sich nach den Worten von LTV-Betreuer Till Fastabend als Spezialist fürs Doppel entpuppte. Zudem agierten in diesem Match Ludger Fastabend und Kaspar Volz zu defensiv, versuchten sich in Grundlinienduellen, bedauerte Mannschaftsführerin Maren Sieper-Fastabend – ein 3:6, 1:6 war die Konsequenz. So war für die LTV-Vertretung trotz des 6:4, 6:3-Erfolgs des ersten Doppels gegen Hamoda/Hoischen das Turnier beendet.

Westfalenmeister wurde Blau-Weiß Halle durch ein 4:2 gegen den TC Parkhaus Wanne-Eickel, Hagen sicherte sich gegen Ickern Platz drei.

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