Tennis

Arne Schmidt neuer TCH-Vorsitzender

+
Wahlleiter und 2. Vorsitzender Marc Funke (Mitte) mit dem scheidenden TCH-Chef Detlef Piprek (links) und dessen einstimmig gewähltem Nachfolger Arne Schmidt. 

Halver - Mit einem auf zwei wichtigen Positionen veränderten Vorstandsteam geht der TC Halver 1960 ins Jahr 2018. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Sonntag wurde Arne Schmidt als Nachfolger des auf eigenen Wunsch ausscheidenden 1. Vorsitzenden Detlef Piprek gewählt. Neuer Sportwart ist Uli Fröndhoff, der den zehn Jahre im TCH-Vorstand wirkenden Dirk Reutemann ersetzt.

„Diesen Posten muss jemand ausfüllen, der ganz nah dran ist, der selbst Tennis spielt. Deshalb freue ich mich riesig, dass Arne Schmidt sich bereit erklärt, Verantwortung zu übernehmen“, hatte Detlef Piprek im gut besuchten Clubhaus des TCH den Grund für seinen Rückzug von der Spitze des Vereins genannt. 

Arne Schmidt rief nach seiner einstimmigen Wahl die Mitglieder dazu auf, mehr in das Vereinsleben zu investieren. „Dann werden wir auch wieder neue Mitglieder gewinnen.“ Die Zahl der im TCH organisierten Tennisspieler war im vergangenen Jahr nämlich leicht rückläufig – von 293 in 2016 auf nunmehr 281. Kein dramatischer Trend, wohl aber ein Hinweis auf ein nicht zu unterschätzendes Problem, das den Verein weiterhin beschäftigt. 

Auch am Sonntag fand sich trotz vieler mahnender Worte keine Besetzung für den offenen Posten des Jugendwartes. Dass ausgerechnet in der Altersklasse der Heranwachsenden der größte Mitgliederrückgang zu verzeichnen ist, dürfte also kein Zufall sein. Und noch ein Vorstandsposten blieb am Sonntag unbesetzt: In der Funktion des Breitensportwartes gibt es keinen Nachfolger für Frank Heising. Der Chef-Organisator der MTC/TCH-Open hat zudem angekündigt, 2019 kürzer treten zu wollen, was Detlef Piprek veranlasste, schon jetzt darauf hinzuweisen, „dass wir dringend jemanden finden müssen, der sich dort einarbeitet. Ohne die Open würden unserer Vereinskasse wichtige Einnahmen fehlen.“ 

Stichwort Finanzen: Hier ist die Lage weiterhin solide. Zwar hat am Ende des Jahres ein kleiner Verlust zu Buche gestanden, die gute Liquidität des Vereins fängt das aber mehr als nur auf, wie Kassenwartin Kerstin Melchers berichtete. Auf Empfehlung der Kassenprüfer Manfred Stute und Roland Blumberg erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung. In seiner letzten Jahresbilanz berichtete Sportwart Dirk Reutemann von einem Jahr mit vielen positiven Aspekten. Zehn Erwachsenen-Teams befanden sich im Spielbetrieb, zwei Aufstiege (1. und 2. Damen) waren die Höhepunkte. Allerdings verzichtet die Damen-Erstvertretung aus personellen Gründen auf den Gang in die Verbandsliga und verbleibt dafür in der Südwestfalenliga. 

In der bevorstehenden Sommersaison schickt der TCH neun Erwachsenen-Mannschaften und sechs Jugendteams (Vorjahr: sieben) ins Rennen. In Teilen durchaus kontrovers diskutiert wurde der Antrag eines Vereinsmitgliedes, all jene Mitglieder, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht die obligatorischen vier Stunden „Arbeitsdienst“ im Jahr für den Verein absolvieren, zu einer Spende in Höhe von 50 Euro zu animieren. Die Versammlung beauftragte schließlich den Vorstand, Vorschläge für einen „Leistungskatalog“ zu erstellen und sich Gedanken darüber zu machen, wie eine solche Regel praktikabel kontrolliert werden könne. 

Derweil hat das Team von Anlagenwart Martin Rust die Plätze „sommerfertig“ hergerichtet. Folgt nicht noch ein veritabler Kälteeinbruch mit Schnee, kann am 5. Mai die offizielle Platzeröffnung stattfinden. Aktuell bemühen sich die TCH-Verantwortlichen noch, die Kollision mit einem Heimspiel der Verbandsliga-Herren 30 zu verhindern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare