Christoph Bühren spielt demnächst Bundesliga

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Christoph Bühren gehörte von 2006 bis 2011 zum Westfalenliga-Aufgebot des LTV von 1899. Ihren Anfang nahm seine sportliche Laufbahn aber beim TC Hütte Altena.

Altena- Privat, beruflich und sportlich hat Christoph Bühren seinen Weg gemacht. Der promovierte 34-jährige, zweifache Familienvater mit Wurzeln und Elternhaus in Altena ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für angewandte Mikroökonomik an der Universität Kassel. Demnächst schlägt er in der Tennis-Bundesliga Süd auf.

Beruflich ist Dr. Christoph Bühren auf der Karriereleiter schon seit längerem weit oben angekommen, sportlich hingegen steht er mit seinen Tennis-Kollegen der ST Lohfelden nun vor seiner größten Herausforderung. In der Herren 30 Bundesliga Süd bekommt es der Aufsteiger aus dem Tennisbezirk Nordhessen in der neuen Saison mit den Cracks des TC Biberach, Iphitos München, TC Bruckmühl-Feldkirchen, TB Erlangen, STK Garching und SaFo Frankfurt zu tun. „Wir sind schon Feuer und Flamme, fiebern dem Saisonstart entgegen“, betont der 34-Jährige, der beim TC Hütte Altena das Tennisspielen erlernte und bei den Burgstädtern noch immer Mitglied ist.

„Ich komme immer wieder gerne nach Altena zurück, werde auch Weihnachten im Sauerland sein“, betont Dr. Christoph Bühren, der mit Frau und Kindern in Kassel lebt und im Hessischen sein Glück gefunden zu haben scheint. Schon am bevorstehenden zweiten Adventswochenende macht sich der leidenschaftliche Tennis-Crack auf den Weg in heimische Gefilde, steht für ihn neben dem Familienbesuch in Evingsen auch ein weiteres Match auf dem Programm.

Für den Lüdenscheider Tennis-Verein von 1899 greift Bühren, wenn es die Zeit zulässt, in diesem Winter in der Hallensaison der Westfalenliga zum Schläger. Bei der 1:5-Auftaktniederlage am Stadtpark gegen den Dorstener TC absolvierte Bühren bereits ein Gastspiel bei den Bergstädtern um Kapitän Dino Jablonski und sorgte im vierten Einzel prompt für den Ehrenpunkt des LTV 99. Gegen Jannik Brozio endete das Match 6:2, 6:0 überaus deutlich. Das Auswärtsspiel beim TC Eintracht Dortmund, das die Lüdenscheider zu ihren Gunsten entschieden, konnte Bühren nicht bestreiten, freut sich nun aber auf den dritten Spieltag, das dem LTV 99 am Nikolaustag ein Heimspiel gegen den 1. TC Hiltrup beschert.

Dr. Christoph Bühren freut sich, seinem Ex-Verein vom Lüdenscheider Stadtpark in der Hallensaison aushelfen zu können. Von 2006 bis 2011 gehörte er bei den Bergstädtern zum Westfalenliga-Aufgebot in der Sommersaison, bevor es ihn endgültig aus dem Kreisgebiet nach Kassel zog.

Im sportlichen Bereich aber gilt die volle Konzentration von „Doktor Tennis“ nun allein den Spielen mit ST Lohfelden in der Bundesliga Süd. „Der Klassenerhalt ist unser großes Ziel“, betont der junge Familienvater, dessen Team die Saison in der Regionalliga-Südwest auf Rang zwei beendet hatte. Weil aber der der Karlsruher ETV nicht mehr für die höchste deutsche Spielklasse gemeldet hatte, rückte Lohfelden in die höchste Spielklasse auf.

Beim Erstligisten aus dem Landkreis Kassel wird Dr. Christoph Bühren, der am Burggymnasium Altena Abitur machte und noch viele Freunde im Lennetal hat, dann an Position drei aufschlagen. Lohfeldener Spitzenspieler ist der Lette Adrians Zguns, der ebenso wie Bühren vor wenigen Jahren noch im Sommer für den LTV 99 in der Westfalenliga spielte.

Für den sportlichen Erfolg investiert Dr. Christoph Bühren eine Menge Freizeit. „Im Sommer trainieren wir fast täglich, im Winter zweimal die Woche“, berichtet der 34-Jährige, dessen Tennis-Laufbahn einst an der Lenne begann. - Von Lars Schäfer

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