Tennis: LTV-Feriencamp

Aufwärtstrend am Stadtpark

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23 Jungen und Mädchen zwischen sieben und 16 Jahren beim Tenniscamp des LTV von 1899 am Stadtpark: Vor zwölf Monaten war die Teilnehmerzahl noch nicht einmal zweistellig. Der Trend beim Nachwuchs des Traditionsvereins ist positiv. Bis zum Donnerstag dauert die Ferienaktion mit Trainer Artur Tomaszewski.

Lüdenscheid - Als Artur Tomaszewski zu Beginn der Sommerferien 2017 sein ersten Tenniscamp als Trainer des Lüdenscheider TV von 1899 am Stadtpark durchführte, da was das Teilnehmerfeld zwar spielstark, aber auch kein klein. Einstellig.

In diesem Jahr nun sind in der ersten Ferienwoche 23 Jungen und Mädchen mit Racket und Filzball im Schatten des Mercure-Hotels aktiv. „Ja, man kann das so sehen“, sagt Tomaszewski, wenn man die Teilnehmerzahl als Indiz für eine sehr positive Entwicklung im Nachwuchsbereich beim Traditionsverein werten möchte. Die Richtung stimmt am Stadtpark. 

Wobei mit dem Zugewinn von Quantität kein Verlust an Qualität einhergegangen ist. Mit Ben Pfeiffer, Tim Schiepek und Moritz Pieper sind auch drei Youngster dabei, die in diesem Jahr schon für den Verein in der Verbandsliga gespielt haben. Dazu die frisch gebackene Stadtmeisterin Jil Hellerforth, die zwar in der Meisterschaft für den TC Halver spielt. „Aber Jil ist ja bei mir im Training“, sagt Tomaszewski, der keineswegs auf ein reines Vereinscamp setzt. Neben Hellerforth sind auch ein Akteur vom LTC Augustenthal und einer vom MTC Schalksmühle dabei. Dazu kommen drei komplette Neueinsteiger. So ist das Spielniveau der Teilnehmer sehr unterschiedlich, genauso wie das Alter, denn sieben bis 16 Jahren ist das Feld bunt gemischt. 

Doch ein Problem stellt dies nicht dar, denn fürs Camp stehen nach den Aufwärmspielen – am Dienstag wird um 10 Uhr erst einmal in Gruppen geteilt Fußball und Hockey auf dem Tennisplatz gespielt – mindestens fünf Plätze zur Verfügung. Wenn die Möglichkeit besteht, nutzen die Campteilnehmer bei schönstem Sommerwetter sogar alle sieben Courts der Anlage. Viele Teilnehmer, genug Trainer: Tomaszewski hat seit zwei Wochen Hilfe durch Henrik Mateja, einen Tennistrainer, der aus Polen gekommen ist. Fürs Camp hat der Vereinstrainer des LTV 99 zudem Ludger Fastabend, Nummer zwei des LTV-Verbandsliga-Teams, und Robin Sanz engagiert. 

Sanz, der auch schon für den LTV 99 in der Westfalenliga gespielt hat, ist inzwischen wieder für den TC Iserlohn aktiv und hat in der Waldstadt bereits erste Zweitliga-Einsätze absolviert. Und so wird täglich von 10 Uhr bis 15 Uhr trainiert – und mittags wartet im Clubhaus ein Essen auf alle Kids, die mit Spaß bei der Sache sind, denn der Spaß steht natürlich im Vordergrund, auch wenn es gerade für die leistungsstärkeren Akteure auch eine Art Trainingslager ist. 

„Ich freue mich, dass auch die Älteren Spaß am Camp haben“, sagt Tomaszewski. Auch er hat sichtlich Spaß in diesem Moment, wenn er dem Nachwuchs beim Kicken und Hockey zusieht. Spaß daran, dass am Stadtpark etwas wächst. Das Camp ist da nur ein Baustein, aber einer, der den Veranwortlichen gerade viel Freude bereitet.

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