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Aufregende Zeiten für die 55 Ballkinder am Stadtpark

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Von: Thomas Machatzke, Axel Meyrich

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Tennis Sauerland Open Ballkinder
Robin Haase war bei den jungen Autogrammjägern unter den Ballkindern gefragt. © Thomas Machatzke

Zu den fleißigen Helfern bei den 2. Platzmann-Sauerland-Open zählen auch – wie bei jedem ATP-Turnier – die Ballkinder. 

Lüdenscheid - „55 Ballkinder sind über die gesamte Woche im Einsatz“, sagt Melanie Mertgens. Mertgens war bis vor kurzem Jugendwartin des LTV 99. Das Amt hat sie kürzlich weitergegeben, aber die Organisation der Einsätze der Jungen und Mädchen koordiniert sie auch in diesem Jahr. Ein Full-Time-Job.

30 Ballkinder müssen parallel auf der Anlage sein. Fünf Kinder auf drei Plätzen sind stets im Einsatz – und werden nach 45 Minuten von den nächsten fünf abgelöst. Ein steter Wechsel, der gut koordiniert sein will, denn die Jungen und Mädchen haben diese Aufgabe oft zum ersten Mal.

Tennis Sauerland Open Ballkinder
Melanie Mertgens koordiniert die Einsätze der Ballkinder. © Thomas Machatzke

„Es ist in diesem Jahr ohnehin schwieriger gewesen, die Ballkinder zusammenzubekommen“, sagt Mertgens, „aus Hagen kommen viele nicht mehr so gerne nach Lüdenscheid, der Brücke wegen. Und in vielen Vereinen läuft in der ersten Ferienwoche auch direkt ein Tenniscamp. Da sind die Kinder dann auch gebunden.“

Es hat auch im Kinderbereich diejenigen aus dem eigenen Verein gegeben, die sogar ihren Urlaub für die ATP-Woche verschoben haben. Und es gibt Kids aus Beckum, aus Rheine und aus Menden, die gerne anreisen in Lüdenscheid.

Hochmotiviert beim Bällesammeln, und nicht minder motiviert bei der Jagd nach Autogrammen, am liebsten auf die übergroßen Tennisbälle, die wie gemacht sind für die Autogrammjagd. Heute in Lüdenscheid, in der nächsten Woche irgendwo anders – beim nächsten Treffern von Ehrenamt und Profitum.

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