Training für JMD-Gruppen mit großem Aufwand

Beim Wettkampf-Training vor den Ferien fanden die Trainer und die 30 Wettkampfkinder eine vollgestellte Zeppelin-Halle vor.

Lüdenscheid - Derzeit legen die JMD-Gruppen der DJK Eintracht Lüdenscheid in den Ferien ein Sondertraining als Vorbereitung auf das Landesturnfest vom 3. bis 6. Juni in Siegen ein. Die Wettkämpfe entscheiden über die Landesmeisterschaften mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft beziehungsweise zum Bundesfinale. Doch die momentane Trainingssituation in der Halle des Zeppelin-Gymnasiums ist für die Sportler um Trainerin Tina Wiek nur mit großem Aufwand verbunden.

Außerhalb der Ferien trainiert die Gruppe in der Sporthalle der Richard-Schirrmann-Realschule, dort lagert auch ihr komplettes Wettkampf-Equipment. Teilweise bewahren die Sportler alle Materialien, die sie fürs Training brauchen, seit 14 Tagen zu Hause auf. Wiek: „Wir benötigen zur Nutzung der Halle nur den Schlüssel, Licht und die Heizung. Den Schlüssel haben wir. Licht und Heizung schalten wir immer an und aus. Wir verlassen die Halle immer ordentlich und sind verlässlich. Auf eigene Initiative putzen wir die Halle jede Woche. Es bedeutet für die Stadt keinen Mehraufwand und damit keine Mehrkosten, wenn wir die Halle nutzen würden. Wieso ist es dann nicht möglich?“

Trainingszeiten

In der Halle des Zeppelin-Gymnasiums wird heute von 12 bis 16 Uhr mit den „New-Gyta Kids“ und von 16 bis 18 Uhr mit „Jazz“ sowie am Freitag, 10. April, von 14 bis 18 Uhr mit den „New-Gyta Kids“ und von 16 bis 18 Uhr mit der „Neuzeit“ trainiert. Am Sonntag, 12. April, tanzen die „New-Gyta Kids“ um 11 Uhr bei der Sportlerehrung im Rathaus vor.

Wiek weiter: „Ferner hatten wir echte Probleme, unser letztes dreistündiges Wettkampf-Training vor den Ferien wahrzunehmen. Wir standen mit 30 Wettkampfkindern in einer vollgestellten Zeppelin-Halle. Sämtliche Geräte waren aus den Geräteräumen mitten in die Halle geschoben. Das momentane Konzept der Verantwortlichkeiten bei der Stadt für Sportler läuft nicht gut.“ Eine Anfrage an die Zentrale Gebäudewirtschaft (ZGW) blieb bisher unbeantwortet, so Wiek.

In den Ferien lagert das Wettkampf-Equipment zu Hause.

„Das in den Ferien nicht unter den gewohnten Umständen trainiert werden kann, liegt in der Natur der Sache“, sagt Stadtsprecher Wolfgang Löhn. Das Sportamt versuche die Vereine, die in den Ferien noch in Ligabetrieb und in Wettkämpfen sind, zu koordinieren und auf die verfügbaren Hallen unter speziellen Kriterien zu verteilen – „dies geschieht immer in Absprache mit den Vereinen“, betont Löhn. - mam

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