Weltmeisterliche Leichtigkeit auf Lennestein-Parkett

Unnachahmlich harmonisch und elegant: Monika und Bernd Kiefer sicherten sich den verdienten Sieg im „Ballsaal“ Lennestein.

Altena - Harmonisch und mit eleganter Leichtigkeit glitten die Favoriten über das Parkett des altehrwürdigen Saals im Haus Lennestein, waren mit fünf Einser-Wertungen am Ende ebenso hochverdienter wie strahlender Sieger: Die mehrfachen Weltmeister Monika und Bernd Kiefer vom TC Rot-Weiss Casino Mainz gewannen am Samstagabend in beeindruckender Manier den 19. Drei-Königs-Pokal im Tanzen.

Von Lars Schäfer

„Es ist immer wieder schön, zu diesem Turnier nach Altena zu kommen. Der TC Terpsichore Lüdenscheid und die Tanzschule Diembeck als Ausrichter geben sich jedes Jahr große Mühe und schaffen immer wieder einen wunderbaren Wettbewerb. Das Publikum und die Stimmung sind hier so fantastisch, dass wir immer wieder gerne teilnehmen“, betonte Bernd Kiefer, der mit seiner Gattin im vergangenen Jahr verletzungsbedingt auf einen Start in der Burgstadt verzichten musste. „Da wir hier 2014 nicht starten konnten, wollten wir in diesem Jahr dabei sein. Obwohl in Holland parallel ein Weltranglistenturnier stattfand“, sagte Bernd Kiefer. Das adrette Mainzer Tanzpaar nutzte am Samstag das qualitativ hochwertig besetzte Turnier der S-Klasse der Senioren III zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft am 1. Februar in Antwerpen, zeigte sich in bestechender Verfassung.

Zufriedenheit strahlte auch Michael Malzer aus. Der Sportwart des gastgebenden TC Terpsichore Lüdenscheid verpasste mit seiner charmanten Gattin Gisela als siebtplatziertes Paar der Vorrunde wegen eines fehlenden Kreuzes nur hauchdünn den Finaleinzug der besten sechs Tanzpaare. „Es war wieder ein stimmungsvolles Turnier mit hochkarätigen Paaren. Schade war nur, dass die Vorjahressieger Jörg und Beate Monse verletzungs- und das Paar Lischka krankheitsbedingt kurzfristig noch absagen mussten“, verdeutlichte Michael Malzer, der sich mit der Zuschauerresonanz zufrieden zeigte. Ehefrau und Tanzpartnerin Gisela lobte zudem den „Kapellmeister“ Sebastian Schmitt-Rosenblatt, der zum ersten Mal Turniermusik spielte: „Er hat seine Sache wirklich super gemacht.“

Stoffels/Stoffels auf Rang zwei

Gleiches galt vor allem für die Kiefers, aber auch die anderen acht Tanzpaare versprühten bei Langsamen Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstepp reichlich Glanz auf dem Parkett. Mit ausschließlich Zweier-Wertungen der fünfköpfigen Jury sicherten sich Jörg und Karin Stoffels (Bielefelder TC Metropol) Rang zwei vor den letztjährigen Zweitplatzierten Michael und Monika Buck aus Wuppertal.

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