Paar aus Witten dominiert auf dem Lennestein-Parkett

+
Beim 18. Drei-Königs-Pokal im Haus Lennestein in Altena wieder einmal eine Klasse für sich: Jörg und Beate Monse aus der TSA der Sport-Union Witten gewannen das Turnier der S-Klasse der Senioren III souverän.

ALTENA -  Die Siegerpokal ging nach Witten: Jörg und Beate Monse gewannen am Samstagabend im Haus Lennestein den 18. Drei-Königs-Pokal im Tanzen. Das Paar durfte sich über eine starke Leistung freuen, die Ausrichter – der TC Terpsichore Lüdenscheid und die Altenaer Tanzschule Olaf Diembeck – über eine gelungene Veranstaltung im altehrwürdigen Saal.

Eigentlich hatte sich beim Turnier der S-Klasse der Senioren III ein interessanter Vergleich im Kampf um den Turniersieg angekündigt. Die Titelverteidiger Monse/Monse von der Sport-Union Annen waren keineswegs erste Pokalanwärter. Die Favoritenrolle lag eigentlich bei Bernd und Monika Kiefer vom TC Rot-Weiß Casino Mainz. Doch die Kiefers, die im November in Wiesbaden den Deutschen Meistertitel in dieser Klasse gewonnen hatten, waren nicht gekommen. Bernd Kiefer klagte über Probleme an der Patellasehne, so verzichtete das Paar auf einen Start in der Burgstadt.

Damit war der Weg frei für einen Abend, den die Vierten der Deutschen Meisterschaft ohne Wenn und Aber dominierten. Monse/Monse mussten sich in der ersten offenen Wertung beim Langsamen Walzer zwar noch mit „nur“ vier von fünf Einser-Wertungen bescheiden – die fünfte ging an Michael und Monika Buck von Grün-Gold-Casino Wuppertal. Danach aber gingen Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstep mit jeweils fünf Einser-Wertungen an die Wittener, die beim vierten Start in der Burgstadt zum dritten Mal den Pokal gewannen.

Monse lobt die Turnier-Bedingungen

„Wir kommen immer sehr gerne nach Altena“, stellte Jörg Monse nach dem Sieg fest, „das Turnier zeichnet sich durch eine besondere Atmosphäre aus. Es gibt viel Applaus von den Zuschauern. Die Paare fühlen sich einfach wohl. Es ist eines von wenigen Turnieren, die für beide Seiten – Tänzer und Zuschauer – perfekt sind.“

Hinter Monse/Monse entwickelte sich zunächst ein spannender Kampf um den zweiten Platz. In den ersten drei Tänzen waren es nur Nuancen, die für Michael und Monika Buck sprachen, die letzten beiden Tänze gingen deutlich an das Paar, das sich so letztlich sicher Rang zwei sicherte, gefolgt von Heinz-Dieter und Marion Hamacher aus Moers. Insgesamt nahmen sieben Paare am Turnier teil – im Jahr 2013 waren es noch zwölf Paare gewesen. So schied nur ein Paar nach der Vorrunde aus, es waren mit den Aschaffenburgern Thomas Fischer und Doris Willenbruch die beiden Starter mit der weitesten Anreise.

Malzer/Malzer einfach nur glücklich

Das einzige heimische Paar, Michael und Gisela Malzer, landete auf dem sechsten Rang und war damit sichtlich glücklich. „Herrlich“, freute sich Michael Malzer, Sportwart des TC Terpsichore Lüdenscheid, der gemeinsam mit Ehefrau Gisela beim Heimturnier seinen 500. gemeinsamen Turniereinsatz feierte und dafür von den Tanzsportfreunden im Sauerland mit viel Applaus bedacht wurde. „Wir waren in der Vorrunde unglaublich nervös – da hat die 500 schon ihre Wirkung gezeigt“, stellte Michael Malzer fest, „umso schöner ist es, dass wir das Finale erreicht haben.“

Thomas Machatzke

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare