„Big points“ für den Kiersper SC

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Einmal mehr Doppeltorschütze für den KSC: Jan Thomas (rechts).

Kierspe - Angriff abgewehrt: Mit einem 4:0 (1:0)-Sieg im Top-Spiel gegen den SV Fortuna Freudenberg hat Bezirksliga-5-Tabellenführer Kiersper SC seinen Vorsprung wieder auf acht Punkte ausgebaut, weil der SV Ottfingen parallel dazu beim 2:2 in Niederschelden wichtige Zähler liegen ließ.

Von Thomas Busch

So klar, wie es das Ergebnis glauben macht, waren die Kräfteverhältnisse auf dem Felderhof-Kunstrasen allerdings nicht. Vielmehr war die 1:0-Halbzeitführung des KSC durchaus glücklich, denn die bessere Mannschaft waren vor der Pause die Gäste. Selbige beeindruckten durch Aggressivität und immense Laufstärke, wobei ihnen die ungewohnt hohe Passungenauigkeit der Kiersper in die Karten spielte. Ärgerlich für die „Flecker“ indes, dass sie nach zweieinhalb Minuten die Riesenchance zum 0:1 ausließen: Der herauseilende KSC-Torwart Salmen verfehlte den Ball, Freitags Schuss köpfte Musalf von der Torlinie zurück ins Feld, den Abpraller setzte Andrick neben das Tor. Danach brachten die Platzherren gegen emsige Fortunen nichts Nennenswertes zu Stande und waren auch in der 37. Minute mit dem Glück im Bunde, weil Schiedsrichter Maibaum bei Salmens zumindest grenzwertigem Pressschlag gegen Gaumann nicht auf Strafstoß entschied.

Seine vorentscheidende Wendung nahm das Spiel in der 43. Minute: Einen 30-Meter-Freistoß drosch Kierspes Top-Scorer Jan Thomas in Richtung gegnerisches Tor, und die Freudenberger Mauer fälschte den Ball für Keeper Schuppener unhaltbar ab – 1:0. Mit der unverhofften Führung im Rücken gelang es dem KSC nach Wiederbeginn dann, die Fehlerquote zu senken. Schnupperten die Gäste eingangs der zweiten Halbzeit noch am Ausgleich, so bekam die Krahmer-Elf das Geschehen fortan mehr und mehr in den Griff. Zwar traf Hoffmann 13 Minuten vor Schluss nur den Pfosten, doch vier Minuten später setzte er bei einem Konter dann Thomas in Szene, der im zweiten Versuch zum 2:0 traf. Jetzt erlahmte Freudenbergs Gegenwehr, und den sehenswertesten KSC-Angriff schloss Francesco Inchingoli in der 85. Minute mit dem 3:0 ab. Damit aber nicht genug: In der Schlussminute gelang dem erstmals nach seiner Verletzungspause wieder eingesetzten Joker Felix Bably sogar noch der vierte Treffer.

KSC: Salmen – Musalf (84. Hüttebreucker), Volk, Moumin, L. Becker – Inchingoli, Hense – Hoffmann (84. Aktas), Thomas, Eick – Marczinkowski (84. Bably)

Fortuna: Schuppener – Söhler, J. Bender (85. Leis), Cendecki, Andrick – S. Bender (84. Daginnus), Dicke – Lentrup, Heimel (88. Jashari), Gaumann – Freitag

Schiedsrichter: Maibaum (Hagen)

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