Eishockey, DEL

Südspitzenreiter aus Mannheim entführt die Punkte vom Seilersee

Eishockeyreihe vor dem Tor
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Die Iserlohn Roosters unterlagen daheim gegen die Adler aus Mannheim 2:4.

In Mannheim hatten es die Iserlohn Roosters am Montagabend bis in die Verlängerung geschafft und dann verloren. Im Heimspiel am Donnerstagabend gingen die Punkte ohne Overtime in die Quadratestadt. Die Roosters unterlagen 2:4 (1:1, 0:2, 1:1).

Iserlohn - Eigentlich wollten die Roosters von Beginn an Gas geben, doch sie bremsten sich selbst. Nach nicht mal einer Minute waren die Gastgeber mit einem Mann zu viel auf dem Eis, und Mannheim zeigte, warum sie ein Spitzenteam in der Deutschen Eishockey Liga sind. In Überzahl ließen sie den Puck schnell und gradlinig laufen, bis David Wolf freigespielt wurde und sein satter Handgelenkschuss war für Andi Jenike nicht zu halten – die frühe Führung für die Gäste (2.).

Die Iserlohner schüttelten sich einmal kräftig und drückten dann aber sofort auf das Gaspedal. Eine Unordnung in der Defensive nutzte Bailey für einen Querpass auf Grenier, der völlig alleine vor Denis Endras auftauchte. Allerdings stand der Stürmer schon zu nah am Mannheimer Kasten. Endras klärte den Puck vor dem einschussbereiten Grenier (6.).

Nur Sekunden später zappelte der Puck aber dann im Adlertor. In Unterzahl schloss Joel Lowry einen Konter trocken zum 1:1 ab (7.). Die Roosters waren wieder im Spiel, hatten aber ihrerseits auch Glück beim Pfostentreffer von Larkin (10.). So blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden nach 20 Minuten.

Südspitzenreiter aus Mannheim entführt die Punkte vom Seilersee

Nach der Pause hatten die Gäste in Überzahl gleich eine gefährliche Chance. Loibl traf aber nur den Pfosten. Mannheim näherte sich jetzt immer mehr dem Iserlohner Gehäuse, aber noch klingelte nur der Pfosten. Plachta aus spitzem Winkel traf ihn an der Außenseite (27.). Im Gegenzug prüfte Aubin, bei einem der wenigen Angriffe der Sauerländer, den Mannheimer Goalie.

Der Adler-Druck nahm jetzt von Minute zu Minute zu: Nach Wolfs Direktschuss aus kurzer Distanz trudelte der Puck über die Torlinie zum 1:2 (34.). Diesmal hatten die Iserlohner nicht wie im ersten Drittel die passende Antwort – im Gegenteil. Mannheim machte weiter und kam erneut zum Erfolg.

Tommi Huhtala schloss ein Zusammenspiel mit Eisenschmid flach durch die Beine von Jenike zum dritten Treffer der Gäste ab (38.). Die Adler spielten im Mittelabschnitt ihre Qualität aus und die Roosters hatten das Nachsehen.

Baileys Anschlusstreffer kommt zu spät

Zu Beginn des letzten Drittels hatten die Roosters dann eine doppelte Überzahl, doch Bailey, Grenier und Joe Whitney brachten den Puck nicht über die Linie. Anders die Mannheimer, die gerade, als sie sich komplettiert hatten, mit dem ersten Angriff ihre Führung ausbauten. Den Collins-Schuss wehrte Jenike nur ab, doch wie so häufig sprang die Scheibe an diesem Abend direkt einem Mannheimer auf den Schläger. Huhtala hatte keine Mühe, zum 1:4 einzuschieben (53.).

Was den Adlern so leicht fiel, war so schwer für die Gastgeber. Auch Steve Whitney brachte die Scheibe aus kurzer Distanz nicht an Endras vorbei (45.). Die größte Möglichkeit hatte aber Brent Aubin, als er aus einem Meter den Puck über die Linie spielen wollte, Endras mit einem Reflex die Scheibe aber von der Linie wischte (55.) Kurz vor dem Ende gelang den Sauerländern dann aber doch noch ein Treffer. Casey Bailey reagierte vor dem Tor am schnellsten und markierte so den 2:4 Endstand (29.).

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