Turnen

Variable Aufstiegsregelungen

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Jochen Gerlach freut sich mit den Turnerinnen des Schalksmühler TV auf die Verbandsliga-Saison.

Hamm – In Kamen beginnt am 6. und 7. April die neue Saison im Ligabetrieb der Turnerinnen im Westfälischen Turnerbund. Bis dahin soll die Auf- und Abstiegsregelung auch feststehen. Aktuell gibt es noch zwei Varianten.

Bis dahin soll die Auf- und Abstiegsregelung auch feststehen. Aktuell gibt es noch zwei Varianten. Das Problem: Zwar gibt es Ausrichter für die drei Liga-Wettkämpfe – nach dem ersten Wochenende in Kamen folgen die nächsten beiden in Laggenbeck (25./26. Mai) und Bad Oeynhausen (29./30. Juni).

Einen Ausrichter für die Relegation im zweiten Halbjahr gibt es aber bis jetzt noch nicht. „Wir haben am Samstag bei der Liga-Tagung in Hamm mehrere Varianten verabredet“, sagt Christina Bröker vom WTB. Die Variante, dass es gar keinen Relegationswettkampf geben wird, ist dabei bereits vom Tisch, denn dem WTB steht am 3. November – einen Tag nach dem Bundespokalwettkampf der Auswahlmannschaften der Landesverbände – in Rheda für zumindest einen Wettkampf eine Halle zur Verfügung.

Sollte es so kommen, würde am 3. November in Rheda der Aufstiegskampf zur Landesliga 2 stattfinden. Dort würden dann die zehn Meister der Gauligen und der Tabellenletzte der Landesliga 2 eine Riege für die Landesliga-2-Saison 2020 ermitteln. Analog dazu würden bei dieser Variante, die als Notlösung angesehen werden darf, auch in den übrigen Klassen (Oberliga, Verbandsliga, Landesliga 1) ohne Relegation nur der Meister aufsteigen und der Tabellenletzte absteigen.

WTB setzt sich Frist bis zum 31. März 

Die Relegation – der mithin spannendste Wettkampf der Saison – würde in dieser Variante entfallen. So weit soll es aber nicht kommen. Bis zum 31. März hat sich der WTB am Samstag eine Frist gesetzt, um die Auf- und Abstiegsregelung festzuzurren. Bis dahin hofft Bröker noch darauf, einen Ausrichter zu finden. Parallel wird weiter gesucht. Der Verbandsligist Schalksmühler TV wird die Ausrichtung ein Jahr nach dem großen Turnwochenende in der Sporthalle Löh definitiv nicht übernehmen. „Wir haben im Moment mit unserer Jahnhalle und dem kaputten Dach andere Baustellen“, sagt Sportwart Jochen Gerlach. Auch der TSV Kierspe ist angesprochen worden. Als designierter Meister der Gauliga wäre der TSV wohl auch im November dabei.

Auch die Kiersper allerdings halten sich eher bedeckt, was die Übernahme dieser Großveranstaltung angeht. Wobei sie von einer Ausrichtung sportlich profitieren würden, denn wenn die Relegation wie gewohnt stattfindet, gibt es eine höhere Fluktuation zwischen den Klassen. Dann gäbe es in der Relegation zur Landesliga 2 vier freie Plätze. Auch die übrigen Relegationen würden mit acht Teams stattfinden – vier aus der oberen Liga, vier aus der unteren.

Es ginge jeweils um vier freie Plätze in der oberen Liga. Weitaus attraktiver wäre diese Variante für alle Teilnehmer allemal. Eine Veränderung hat sich bei der Tagung am Samstag in Hamm für die WTB-Oberliga ergeben: Die Oberliga-Riege der SG Sendenhorst ist dem Trainergespann Wagner/Wagner zum TuS Freckenhorst (Warendorf) gefolgt. Dem Antrag auf Übertragung des Startrechts von der SG Sendenhorst auf den neuen Verein wurde zugestimmt. So tritt der TuS Freckenhorst im April erstmals in der Oberliga an.

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