TTC Altena ist vorzeitig am Ziel

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Marcin Jarkowski und der TTC Altena machten in Brake den vorzeitigen Titelgewinn perfekt.

Altena - Das Ei ist schon vor der Osterpause gepellt: Weil Verfolger SC Union Lüdinghausen am viertletzten Spieltag bei der DJK Borussia Münster nicht über ein 8:8-Unentschieden hinauskam, steht Liga-Dominator TTC Altena vorzeitig als Meister der Tischtennis-NRW-Liga und somit als Oberliga-Aufsteiger fest.

Die Burgstädter sind nach dem 9:3-Erfolg beim TuS Brake bei nun sechs Zählern Vorsprung und einem überragenden Spiel- und Satzverhältnis auch rein rechnerisch nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Eine spontane Meisterfeier der Altenaer, die nach dem freiwilligen Rückzug aus dem nationalen Spitzensport vor drei Jahren den dritten Meistertitel und Aufstieg in Folge perfekt machten, gab es am Samstag nicht. Als der überraschende Punktverlust des SC Union Lüdinghausen in Münster nämlich bekannt wurde, waren die Cracks des Liga-Dominators aus dem Lennetal schon längst wieder zu Hause. „Wir wollen im nächsten Heimspiel am 9. April gegen Fröndenberg mit einem Gläschen Sekt auf den Aufstieg anstoßen“, sagte TTC Altenas stellvertretender Vorsitzender Ralf Springob, der sich wie der komplette Vorstand riesig über „eine herausragende Serie der Jungs“ freute.

Wie im Vorfeld von Teamsprecher Marc Schöllhammer angekündigt, vertrat Youngster Lucas Kehl beim Gastspiel in Brake den im Kreisliga-Spitzenspiel beim Liga-Primus TuS Meinerzhagen II in der Zweitvertretung eingesetzten Altmeister Wilfried Lieck, der den TTC II auch prompt zum 9:2-Erfolg und damit ein Stück näher an den Aufstieg in die Bezirksklasse führte. Kehl wiederum gab im NRW-Liga-Team sein Bestes, musste sich aber sowohl im Einzel als auch im Doppel an der Seite von Krzysztof Zielinski geschlagen geben. Den dritten und letzten Punkt der Ostwestfalen musste Ara Karakulak zulassen. Im eng umkämpften Einser-Duell gab Altenas Spitzenspieler eine 2:0-Satzführung noch aus der Hand und unterlag in der Verlängerung des Entscheidungsdurchgangs mit 12:14 gegen Brakes Florian Lampe.

Alle anderen Partien aber gingen fast schon erwartungsgemäß an die Burgstädter. Karakulak/Köstner behielten in ihrem Doppel nach vier Abschnitten die Oberhand, während das polnische Duo Wierzchowski/Jarkowski glatt in drei Durchgängen triumphierte.

In der ersten Einzelrunde bauten Zielinski, Karakulak, Köstner und Wierzchowski die Führung auf 6:1 aus, ehe Kehl gegen Butt unterlag. Jarkowski aber besorgte den siebten Zähler und sorgte somit für eine Vorentscheidung. Nachdem Karakulak dann gegen Lampe den Kürzeren gezogen hatte, machten Zielinski mit einem Drei-Satz-Erfolg und Köstner nach vier Abschnitten den Deckel drauf.

Dass der 18. Sieg im 19. Spiel bereits die finale Entscheidung im Titelkampf sein sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand ahnen.

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