Rückenschmerzen und Blockaden im Visier

Dr. Stefan Nolte von der Sportklinik Hellersen ist als Verbandsarzt des Deutschen Schützenbundes bei der EM in Arnheim aktiv.

Arnheim - Auch wenn Dr. Stefan Nolte von der Lüdenscheider Sportklinik Hellersen nicht als Aktiver am Start steht, ist seine Bedeutung bei der Schützen-Europameisterschaft im niederländischen Arnheim nicht zu unterschätzen.

„Durch die Zwangshaltung im Anschlag haben die Athleten immer wieder Rückenprobleme“ schildert der Chefarzt der konservativen Orthopädie und des Wirbelsäulenzentrums seinen Alltag. Mit muskulären Problemen und Blockaden kommen die Sportler des Deutschen Schützenbundes zum erfahrenen Mediziner.

Deutsche Schützen ab Anfang März aktiv

Vom 3. bis 7. März versuchen die deutschen Druckluftschützen ihren etwas überraschenden Vorjahreserfolg zu wiederholen. Die Frauen hatten Silber mit der Mannschaft und dazu die ersten beiden Treppchenplätze im Pistolenschießen gewonnen. Mit der zweitplatzierten des Vorjahres Monika Karsch und der mehrfachen Weltmeisterin Munkhbayar Dorjsuren an der Spitze der 32-köpfigen bundesdeutschen Equipe tritt eine routiniert Mannschaft den Weg in die Niederlande an. Etwas überraschend wird Vorjahressiegerin Steffi Thurmann dieses Mal nicht zur Mannschaft gehören. Die Konkurrenz unter den Frauen ist national schon ausgesprochen stark. Bei den Männern scheinen die Chancen aufs Treppchen nicht ganz so groß zu sein. Aber Finalplätze könnten auch hier machbar sein.

Über 20 Jahre ist der Rückenspezialist Dr. Stefan Nolte schon als Verbandsarzt für den Deutschen Schützenbund tätig. „Langweilig ist es in den zwei jahrzehnten auf keinen Fall geworden“, stellt Sportmediziner Nolte klar. „Erstens ist jeder Wettkampf eine neue Herausforderung – auch medizinisch. Routine kann da gar nicht aufkommen. Und zweitens ist die Stimmung unter den Schützen auch international außerordentlich gut – kollegial und sportlich eben.“ - mam/mw

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