Handball

Stefan Neff: „Ich werde mich nicht verstellen“

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„Klar habe ich die Mannschaft so mit zusammengestellt, aber das bedeutet nicht, dass sie noch den Handball spielt, den ich mir vorgestellt habe“, sagt Stefan Neff.

Schalksmühle/Hagen - Vor dem besonders für ihn selbst brisanten Derby gegen seinen Ex-Verein, stellt sich Stefan Neff, mittlerweile Trainer des VfL Eintracht Hagen, den Fragen von LN-Sportredakteur Thomas Machatzke.

Das Lokalderby zwischen den SGSH Dragons und dem VfL Eintracht Hagen (Samstag, 19.30 Uhr, Mühlenstraße) ist nicht nur kein Spiel wie jedes andere, es ist auch kein Derby, das allein auf Derby-Charakteristika herunterzubrechen ist. Es ist ein Topspiel im Kampf um Platz zwei, vor allem aber steht die Rückkehr von Stefan Neff nach Halver im Blickpunkt: Nach drei Spieltagen und 6:0 Punkten wurde Neff im September als Trainer der Dragons beurlaubt. Eine zu „emotionale Art“ im Umgang mit der Mannschaft und im Spiel wurde ihm vorgeworfen. Er musste gehen, obwohl die SGSH in diesem Moment Tabellenführer war. Gut zwei Monate später übernahm Neff beim Nachbarn in Hagen die Nachfolge des bis dahin erfolglosen Ulli Kriebel. Der Aufstiegszug war für den Zweitliga-Absteiger bereits abgefahren. Neff ist aktuell mit den Hagenern Tabellenzweiter. Wenn man so will, hat er als Trainer in dieser Drittliga-Saison 16:0 Punkte geholt – 6:0 Zähler mit den Dragons und nun zuletzt 10:0 Punkte mit Hagen. Vor dem Spiel gegen sein Ex-Team stellte sich der 33-jährige Hagener den Fragen von Sportredakteur Thomas Machatzke. 

Stefan Neff, wenn man Sie kennt, weiß man, dass Sie Handball voller Leidenschaft leben, auch beim Projekt in Schalksmühle, aus dem Sie doch sehr plötzlich herausgerissen worden sind. Geht man mit so einem Derby nun schon wieder sachlich um oder ist das noch sehr emotional, hat man noch Wut im Bauch?

Nein, das Kapitel ist für mich abgeschlossen, das Thema ist erledigt. Die Anfangszeit war sicherlich unschön für mich persönlich. Aber ich habe jetzt eine neue Aufgabe gefunden, bin mit viel Freude dabei. Und darauf liegt mein absoluter Fokus.

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