Steel Bulls sind optimistisch

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Die Steel Bulls – hier mit Robin Schneider – haben noch fünf Spiele, die Commanders nur noch zwei. Von den Minuspunkten her sind die Bullen immer noch Zweiter.

Lüdenscheid - Der Steel-Bulls-Vorsitzende Norbert Krause wollte nach der 8:10-Heimniederlage des Inline-Skaterhockey-Zweitligisten gegen den Tabellennachbarn Commanders Velbert keine Schwarzmalerei. „Wir sind super zurückgekommen“, meinte er mit Blick auf das zweite und dritte Drittel der Partie, die die Lüdenscheider mit 4:2- beziehungsweise 3:1-Toren gewonnen hatten. Nur: Das reichte nicht, um die Hypothek des 1:7-Rückstands nach den ersten 20 Minuten aufzuholen.

Spielertrainer Sascha Jacobs konnte sich – abgesehen von der großen Hitze am Samstag, wegen der die Schiedsrichter jeweils zur Mitte der Drittel Trinkpausen verordneten – keinen Grund vorstellen, warum die „Bullen“ so schlecht in das für die Qualifikation fürs Aufstiegs-Play-off so wichtige Spiel gestartet waren. „Wir sind vom Kopf her nicht da gewesen“, war Jacobs schockiert über die vielen individuellen Fehler, die den Velbertern das Toreschießen leicht machten. „Insgesamt haben wir kein gutes Spiel gemacht, auch in den anderen beiden Dritteln nicht. Wir haben viele kleine, dumme Fehler gemacht. Insgesamt hat sich Velbert auch mehr Schläger-Glück erarbeitet, bei den Commanders kamen die Pässe an, während bei uns der Ball oft versprang oder noch ein Skater-Schuh dazwischen war.“

Als positivste Erkenntnis an einem Tag, an dem vor knapp zwei Dutzend Zuschauern wenig zusammenlief bei den heimischen Inline-Skaterhockey-Cracks, sah Sascha Jacobs noch den Auftritt von Ersatztorwart Dustin Lingenberg, der zur Mitte des Spiels Jonas Mohr ersetzte. „Dustin hat seine Sache gut gemacht, er konnte im Spiel die Qualitäten zeigen, die er bereits im Training angedeutet hat.“

Allerdings stehen die Sauerland Steel Bulls immer noch gut da, betonte der Spielertrainer: „Wir haben noch fünf Spiele, die Commanders nur noch zwei. Von den Minuspunkten her sind wir immer noch Zweiter.“ Jetzt will er mit seinen Mitspielern darauf hinarbeiten, dass den Bergstädtern in den nächsten beiden Wochen in Hannover und beim Nachholspiel gegen den Spitzenreiter aus Kassel nicht wieder so viele leichtfertige Fehler passieren. Im Idealfall soll eine Aufholjagd für die Bullen nämlich erst gar nicht nötig sein.

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