Steel Bulls fordern den Primus aus Kassel

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Die Sauerland Steel Bulls um Thorsten Schmidt erwarten heute den Spitzenreiter Kassel Wizards.

Lüdenscheid - Den Kassel Wizards wird die Hautprundenmeisterschaft in der Stafel Nord der 2. Inline-Skaterhockey-Bundesliga kaum noch zu nehmen sein, den Sauerland Steel Bulls fehlen noch die letzten Zähler, um das Ticket für die Play-Off-Teilnahme um den Aufstieg ins Oberhaus endgültig zu lösen. Wenn die „Bullen“ die Hessen am Samstag um 20 Uhr aber zum Nachholspiel in der Zöpnek-Halle empfangen, geht’s um weitaus mehr als um derlei Rechenspiele.

Dass beide Klubs nicht unbedingt Symphatie füreinander empfinden, ist bekannt. Seit der Regionalliga-Saison 2012 sind sie erbitterte Rivalen. „Kassel hat noch nicht einen Aufstieg aus eigener Kraft, sondern nur am grünen Tisch geschafft“, verweist SSB-Verteidiger Robin Krause auf den bisherigen Werdegang der Emporkömmlinge aus Hessen. Kassel stieg als Neu-Verein – anders als üblich – gleich in der Regionalliga ein, da die Wizards aus regionalen Gesichtspunkten keiner Landesliga zuzuordnen waren. In besagter Spielzeit 2012 wurden die „Zauberer“ Zweiter – hinter den Steel Bulls, stiegen aber trotzdem auf, weil ein Zweitliga-Klub zurückzog. Dagegen schimpfte das Kasseler Lager immer wieder über die vielen „Legionäre“, die bei den Steel Bulls zum Einsatz kamen.

Die Visiere dürften Samstag also weit geöffnet sein. Heute verzichten die Steel Bulls auf ihre tschechischen Gastspieler. „Wir sind überein gekommen, dass wir auch diese Spiele aus eigener Kraft schaffen müssen“, gibt sich Robin Krause kämpferisch. Und das, obwohl die Sauerländer mindestens auf ein Quartett verzichten müssen. Drüke und Furda weilen im Urlaub, Schneider bei einem Hockey-Camp. Die Offensiv-Sorgen vergrößert Mirko Reinke, bei dem eine Diagnose des verletzten Bauchmuskels noch aussteht. Der Kapitän wird an der Bande stehen, um Anweisungen zu geben. Ein kleines Fragezeichen steht hinter Neuzugang Sebastian Jones (Knieprobleme). „Wir sind zwar nicht komplett, gerade dann haben wir aber immer die besten Spiele gemacht“, macht Robin Krause sich und dem Team Mut, „außerdem wissen wir, dass Kassel gerade mit uns nicht gut zurecht kommt...“

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