Starke Vorstellung im internationalen Feld

Gute Leistung: Henrike Enders.

LÜDENSCHEID ▪ Als einzige Fechterin des LTV 61 startete Henrike Enders am Wochenende beim ECC-Europacup- und DFB-Ranglistenturnier der Aktiven in Mannheim. Mit 136 Fechterinnen – unter anderem aus Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Spanien, Italien, Rumänien, Luxemburg, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik und den Niederlanden – war der Wettbewerb hochkarätig besetzt.

In der ersten Vorrunde startete Enders hervorragend. In einer Sechser Runde gingen vier Siege (u.a. gegen die Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaft und amtierende Deutsche Studentenmeisterin Maria Hugas Mallorqui aus Heidelberg) auf das Konto der Werdohlerin. Nur der Spanierin Garcia Samanta Perez musste sie sich 1:5 geschlagen geben. Das bedeutete Platz 31.

In der Siebener-Zwischenrunde verbuchte sie sogar fünf Siege – u.a. gegen die spätere Turnierdritte Julia Morawietz von Bayer 04 Leverkusen. Zu unkonzentriert und vielleicht auch zu siegessicher verlor sie das letzte Gefecht gegen Tanja Gmelin 3:5. Als Achte der Zwischenrunde wurde Henrike Enders als Nummer 19 in der 64er-Direktausscheidung gesetzt und traf dort erneut auf Hugas Mallorqui, die nun die Revanche für die Vorrundenniederlage forderte. Wieder hielt die LTV-Fechterin mit und holte sogar einen Rückstand von 9:12 zum 12:12 auf. Den nächsten Treffer setzte die Heidelbergerin. Nach zwei weiteren Doppeltreffern gewann sie 15:14.

Im Hoffnungslauf wartete erneut die Heidenheimerin Tanja Gmelin, gegen die sich die Westfälin aber sicher 15:13 durchsetzte. Dem Einzug in die 32er K.o.-Gefechte stand jetzt noch die Österreichische Meisterin im Wege. Das Gefecht gegen die erfahrene Christiana Engel war offen bis zum Ende, keine der Fechterinnen schaffte mehr als zwei Punkte Vorsprung. Letztlich war das Glück auf Seiten der Österreicherin, die das Gefecht knapp 15:14 gewann. Für Henrike Enders bedeutete diese Niederlage schließlich das Aus auf dem 34. Platz, was aber für die A-Jugendliche in diesem internationalen Teilnehmerfeld als Erfolg zu werten ist.

Thomas Millutat

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