Leichtathletik

Gassimou Kakes Ausfall bremst Vieweg und Co.

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Luis Vieweg (r.) bei der Übergabe des Staffelstabs an Colin Klein

Berlin – Am Ende stand in 41,73 Sekunden nur der 21. Gesamtplatz, doch zumindest Trainer Adalbert Roßbach nahm’s gelassen. „Was soll man auch anderes machen? Außerdem habe ich in den ganzen Jahren schon so einiges erlebt...“, sagte der erfahrene Coach nach dem Auftritt der 4x100-Meter-Staffel der LG Kindelsberg-Kreuztal bei den „Finals“ in Berlin, bei denen medien- (und vor allem fernsehwirksam) gleich zehn Deutsche Meisterschaften unter einem Dach stattfanden.

Den entscheidenden Rückschlag beim Versuch, eine Zeit um 41,00 Sekunden zu laufen, erlitt die Sprinter-Crew aus dem Siegerland um den Meinerzhagener Luis Vieweg bereits im Vorfeld am Samstag. Bei Gassimou Kake, der als zweiter Läufer eingeplant war, machten sich die 14 Tage zuvor erstmals aufgetretenen Leistenprobleme so stark bemerkbar, dass an einen Start im Olympiastadion nicht zu denken war.

 „Daraufhin mussten wir alles umstellen, haben das aber gut gelöst“, so Adalbert Roßbach, der dem an Position drei laufenden Vieweg eine gute Leistung bescheinigte. In Summe aber war ohne Stammläufer Kake einfach nicht mehr drin. Den Sieg über die 4 x 100 Meter in Berlin sicherte sich in starken 39,02 Sekunden das Quartett des SC DHfK Leipzig.

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