Sportlerehrung in Altena

Sportplakette für StR-Badminton-Team und Claudia Döller-Ossenberg-Engels

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Claudia Döller-Ossenberg-Engels mit der frisch verliehenen Sportplakette der Stadt Altena im Kreise ihrer Voltigier-Schützlinge, die für ihre Erfolge im Jahr 2019 ebenfalls ausgezeichnet worden waren.

Altena – Die Sportplakette ist die höchste Auszeichnung, die in Altena an erfolgreiche Aktive vergeben wird. Seit Freitagabend gibt es eine weitere Sportmannschaft und eine Trainerin, die mit dieser Auszeichnung quasi geadelt worden sind.

Die Sportplakette fürs Sportjahr 2019 in Altena überreichte die stellvertretende Bürgermeisterin, Dr. Rita Rüth, im Burggymnasium an die Erfolgstrainerin der Altenaer Voltigierer, Claudia Döller-Ossenberg-Engels, und außerdem an die Badminton-Mannschaft des TV Städtisch-Rahmede. Die Verleihung der Sportplakette ist jährlich der Höhepunkt der Stadtbesten-Ehrungen. Klaus-Peter Trappe, Vorsitzender des Altenaer Stadtsportverbandes, erinnerte am Freitagabend eingangs daran, wie der langjährige Altenaer Bürgermeister Günter Topmann die Ehrung immer gerne bezeichnet hat: Topmann nannte sie „Erntedankfest des Sports“. Ein Begriff, der auch diesmal höchst zutreffend war. 

Neu war diesmal, dass die Ehrung erst im Folgejahr, also in diesem Fall im Januar 2020, stattfand. Trappe fand das gar nicht schlecht. „Ende des Jahres sind viele Feiern, außerdem gibt es auch im Dezember immer noch Wettkämpfe“, sagte Trappe, der sich gut vorstellen kann, dass der SSV sich mit einem Termin im Januar anfreunden könnte. Dr. Rita Rüth und Sonja Reckschmidt, die die Grüße der Politik überbrachten, hielten sich in ihren den Sport und seine positiven Aspekte gewohnt lobenden Ansprachen kurz. Trappe selbst freute sich darüber, dass neben den „üblichen Verdächtigen“ diesmal auch die Bogenschützen bei den Auszeichnungen für überregionale Erfolge berücksichtigt worden waren. Und Trappe benannte ein Rezept, mit dem Erfolge geerntet werden können. „Talent, Durchhaltevermögen, ein gesunder Ehrgeiz und eine gute Ernährung“, sagte Trappe, „vor allem aber der Spaß am Sport, denn ohne ihn bleibt man nicht so lange dabei.“ 

Die Tänzerinnen der Tanzschule Diembeck lockerten das Programm auf.

Eine, für die der Sport eine ganz besondere Leidenschaft ist, ist ohne Zweifel Claudia Döller-Ossenberg-Engels. Es passte gut zum Abend, dass vor der Ehrung der Sportplakette die Voltigierer auch bei den Stadtbesten-Ehrungen für überregionale Erfolge mehrfach bedacht worden waren. Erfolge, die auf die Arbeit der neuen Trägerin der Sportplakette zurückgehen. Seit 1998 hat sich Claudia Döller-Ossenberg-Engels dem Voltigiersport verschrieben – nach der Arbeit in Altena, Nachrodt und Neuenrade ist sie inzwischen in Küntrop angekommen. Und in Küntrop reiften Einzel-, Doppel- und Teamvoltigierer, die es bis auf die ganz große nationale und internationale Bühne geschafft haben – allen voran Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes.

„Claudia Döller-Ossenberg-Engels hat dies als Trainerin erst möglich gemacht“, stellte Dr. Rita Rüth heraus und lobte Döller-Ossenberg-Engels’ Händchen im Umgang mit den Pferden. 

So sehen Sieger aus: Das erfolgreiche Badminton-Team des TV Städtisch-Rahmede, das den Aufstieg in die Bezirksliga feierte, mit (von links) David Janson, Daniela Simon, Julian Hopmann, Michael Feldmann, Andre Weckwerth und Yasmin Patzak.

Zur Voltigier-Trainerin gesellte sich im Anschluss eine komplette Badminton-Mannschaft. Michael Feldmann, Andre Weckwerth, Julian Hopmann, David Janson, Daniela Simon und Yasmin Patzak hatten die 1. Mannschaft vom Breitenhagen in der Saison 18/19 überaus souverän von der Bezirksklasse in die Bezirksliga geführt. Und nun führt das Sextett die Tabelle schon wieder an. Sieben Spiele, sieben Siege – erstmals könnte ein StR-Team in der 1987 gegründeten Badminton-Abteilung in die Landesliga aufsteigen. „Nach unserem Aufstieg habe ich eine eine neue WhatsApp-Gruppe gegründet und sie Unternehmen Landesliga-Aufstieg genannt“, erzählte Michael Feldmann am Rande, „da bin ich am Anfang noch belächelt worden.“ Allerdings ergänzte der StR-Akteur: „Noch sind wir lange nicht durch – die Letmather haben eigentlich die besseren Ergebnisse, auch wenn wir das Hinspiel gewonnen haben...“ 

Stadtmeister im Tischtennis, Schwimmen, im Waldlauf und in der Kinder-Leichtathletik

Der Traum von der Landesliga, er lebt indes beim Ensemble, das durch die Rückkehr von Andre Weckwerth aus Lüdenscheid und die Verstärkung Yasmin Patzak, die aus Plettenberg gekommen war, die Schlagkraft gewonnen hat, mit der die Reise durch die Bezirksliga richtig Spaß macht aktuell. 

Stand die Verleihung der Sportplaketten im Zentrum der Feierstunde, so nahm die Ehrung der Stadtbesten bei den überregionalen Erfolgen weitaus mehr Zeit in Anspruch. Ganz einfach deshalb, weil so viele Altenaer (siehe Text unten) auf höherer Ebene so erfolgreich durchs Jahr gekommen waren. Nach zwei Darbietungen der jungen Tänzerinnen der Tanzschule Olaf Diembeck beschloss die Ehrung der Jugend-Stadtmeister 2019 den kleinen Ehrungsmarathon. Im Tischtennis, Schwimmen, Waldlauf und in der Kinder-Leichtathletik hatte es in der Burgstadt 2019 Stadttitelkämpfe gegeben. „Schön wäre es, wenn es 2020 auch wieder Stadtmeisterschaften in der Leichtathletik für alle gäbe“, gab Klaus-Peter Trappe der Sportfamilie mit auf den Weg. 2019 war ein gutes Jahr für den Altenaer Sport, aber Luft nach oben für 2020 bleibt eben immer noch...

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