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Jan Schröder löst Peter Krummenerl an der Spitze der SpVgg Nachrodt ab

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Von: Lars Schäfer

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Der neue Vorstand der Sportvereinigung Nachrodt (von links): Sebastian Drabek, Jan Schröder, Kai Alexius, Viktor Kraus, Tanja Hartwig, Sebastian Heiduk und Tobias Scheiblich. © Schäfer, Lars

Es war ein ganz besonderer Moment, als sich mehr als 60 Mitglieder der SpVgg Nachrodt 1919 am Freitagabend in der Aula der Sekundarschule von ihren Sitzen erhoben und mit lang anhaltendem Applaus Peter Krummenerl aus dem Amt des Vorsitzenden verabschiedeten. Ehre, wem Ehre gebührt.

Nachrodt - 26 Jahre an der Spitze der Sportvereinigung, davor schon acht Jahre Vorstandsarbeit als Kassierer – Peter Krummenerl hat bei den Grün-Schwarzen mit jeder Menge Herzblut ebenso bemerkenswerte wie konstant gute Arbeit geleistet und hinterlässt am Holensiepen zum Ende einer Ära ein gut bestelltes Feld. „Was Peter für unseren Verein geleistet hat, ist einfach nur herausragend, bleibt unerreichbar und sucht seinesgleichen“, betonte der bisherige Geschäftsführer Jan Schröder, den die Versammlung am Freitagabend ohne Gegenstimme zum neuen Vorsitzenden und damit zum Krummenerl-Nachfolger wählte.

Was Peter für unseren Verein geleistet hat, ist einfach nur herausragend, bleibt unerreichbar und sucht seinesgleichen.

Jan Schröder

„Ich will und werde mich weiterhin bei der Sportvereinigung einbringen“, sagte Peter Krummenerl, der das Zepter eigentlich schon nach dem Fest zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2019 weiterreichen wollte. Doch dann ging ein Virus um die Welt, an eine Jahreshauptversammlung war pandemiebedingt auch am Holensiepen nicht zu denken. Zwei Jahre nach dem großen Jubiläum, das rund um das Wilhelm-Mestekämper-Stadion ausgelassen und würdig gefeiert worden war, war für den 75-Jährigen nun aber der richtige Zeitpunkt gekommen, um das Amt des Vorsitzenden abzugeben. Die Mitglieder dankten Krummenerl, in dessen Amtszeit unter anderem der Bau des schmucken Vereinsheims fiel, mit einem SpVgg-Trikot mit der Rückennummer 1919 und der Aufschrift „Peter“, einem großen Präsentkorb, Blumen und einer guten Flasche Wein. Vor allem aber waren die Standing Ovations der Mitglieder für den „Präsidenten“ als aufrichtige Verneigung zu verstehen. Ja, die Ära Peter Krummenerl war eben eine ganz besondere bei den Grün-Schwarzen. „Peter übergibt einen sportlich und finanziell gesunden Verein, der auch gut durch die Pandemie gekommen ist“, verdeutlichte Jan Schröder.

Mit einer verjüngten 1. Mannschaft mischt die Sportvereinigung in der Iserlohner Kreisliga A im oberen Tabellendrittel mit, die 2. Mannschaft kickt in der C-Liga ebenfalls vorne mit – und die Nachwuchsabteilung befindet sich auf einem richtig guten Weg. In der laufenden Saison 21/22 ist die Sportvereinigung in allen Altersklassen im Spielbetrieb vertreten, schon in dieser Spielzeit profitiert der Seniorenbereich von der guten Ausbildung im Jugendbereich. „Diesen Weg wollen wir weitergehen“, betonte Jan Schröder. Tobias Scheiblich, der am Freitag nun auch offiziell als Jugendleiter gewählt wurde, berichtete von „126 aktiven Kindern und Jugendlichen“, die bei den Grün-Schwarzen ihrem Hobby nachgehen. Eine Zahl, die den spürbaren Aufschwung an der Basis verdeutlicht. „Es läuft im Nachwuchs richtig gut“, betonte der neue Vorsitzende.

Veränderungen gibt es im Vorstand nicht allein an der Spitze. Sebastian Drabek löst Matthias Langer als 2. Vorsitzenden ab, Tanja Hartwig übernimmt von Jan Schröder die Geschäftsführung. Neuer Kassierer und damit Nachfolger von Jochen Krummenerl ist Kai Alexius, Viktor Kraus gehört als Sportlicher Leiter wie auch Jugendleiter Tobias Scheiblich zur Vorstandsriege. Schriftführer ist Sebastian Heiduk.

Natürlich standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder auf der Agenda. Marcus Jacubassa war 2020 25 Jahre im Verein, Christian Hartwig 40 Jahre. Die Jubilare 2021 sind Christopher Hellgermann, Eduard Kister, Volker Lippert (alle 25 Jahre), Carsten Becker, Christoph Richter (jeweils 40 Jahre) sowie Ernst Schnapp, Horst Glasow und Jean Luzar (alle 60 Jahre).

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