Nachrodter Aufstiegshelden feiern ausgelassen

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Bierdusche aus dem Pott: Victor Kraus „tauft“ den Nachrodter „Meistermacher“ Uwe Hartmann.

Nachrodt - Es ist vollbracht: Nach 14 Jahren in der Fußball-Kreisliga B kehrt die Sportvereinigung Nachrodt in das Iserlohner Kreisoberhaus zurück. Mit einem 11:0-Erfolg bei der SG Grüne machten die Grün-Schwarzen ihr Meisterstück und feierten mit rund 100 mitgereisten Anhängern ausgelassen und feuchtfröhlich eine rauschende Aufstiegsparty.

Als Schiedsrichter Harald Schäfer am Sonntag um 16.41 Uhr die einseitige Partie im „Tollhaus“ Steinbruch-Stadion abpfiff, kannte der Jubel der Nachrodter keine Grenzen mehr. „Mission erfüllt!“ stand auf den Meister-T-Shirts, die sich die Akteure nach und nach überstreiften und deren Wasserbeständigkeit bis aufs Äußerste prüften. Sekt- und Bierduschen gab es en masse.

Mittendrin Trainer und „Meistermacher“ Uwe Hartmann, der von Victor Kraus mit Pils aus der Trophäe übergossen wurde. „Wir sind stolz auf diese Mannschaft. Die Freude über den Aufstieg ist riesengroß“, sagte Peter Krummenerl. Mit „wir“ meinte der SpVgg-Vorsitzende den aktuellen Vorstand, die seit Jahrzehnten treuen Unterstützer, Gönner und Nachrodter Urgesteine, die die erste Mannschaft auch in den vergangenen Jahren im „Unterhaus“ treu zur Seite standen. Fußball in Nachrodt bedeutet schließlich auch Fußball in familiärer Atmosphäre.

Und wie groß diese treue Familie ist, wurde am Sonntag nicht nur im Steinbruch-Stadion deutlich. Als die Meistermannschaft am späten Nachmittag nach ihrer „Ramba-Zamba“-Planwagenfahrt am altehrwürdigen Wilhelm-Mestekämper-Stadion ankam, wurde sie von der grün-schwarzen Anhängerschaft triumphal empfangen. „Das war ein tolles Bild. Und wir haben danach am Stadion noch kräftig und lange weitergefeiert“, berichtete „Familienoberhaupt“ Peter Krummenerl.

SpVgg Nachrodt feiert Aufstieg in Fußball-Kreisliga A

Auch der Sportliche Leiter Harald Langer zeigte sich angetan von der Art und Weise, wie Team und Fans diese so überaus erfolgreiche Saison gemeinsam feierten. „Die Jungs haben sich diesen Aufstieg verdient. Sie sind eine echte Einheit, die immer gut vorbereitet in die Spiele gegangen ist und gewisse Dinge hinten angestellt hat. Die Anspannung war in den letzten Wochen sehr groß. Um so größer ist jetzt auch die Erleichterung“, sagte Langer.

In der A-Liga wird der junge Kader zusammenbleiben, hinzu stoßen Torhüter Sebastian Psotta (VfB Altena) und Matthias Langer (SG Hemer.) „Vielleicht kommen noch ein oder zwei Spieler dazu. Aber wir wollen auch nicht zu viele Neue holen, schließlich hat es sich diese Mannschaft auch verdient, in der A-Liga zu spielen“, so der Sportliche Leiter. Langer zollte aber nicht nur den Hauptdarstellern auf dem Platz, sondern auch Trainer Uwe Hartmann großen Respekt: „Er hat es nach dieser langen Zeit geschafft, uns in die A-Liga zu führen. Er hat tolle Arbeit geleistet.“

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