Fußball, Landesliga

Mit Personal-Engpass zum Favoriten

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FSV-Angreifer Philipp Gryn (rechts) geht mit seiner Mannschaft ins letzte Spiel des Jahres 2019 gegen die Spvg. Hagen 11.

Kreisgebiet – Noch einmal alles geben heißt es für die Landesliga-Fußballer der FSV Werdohl, bevor es für die Mannschaft von Trainer Fitim Zejnullahu in die Winterpause geht. Doch die Aufgabe ist ein wahrlich dickes Brett, das es zu bohren gilt. Die FSV-Akteure gastieren heute Abend (20 Uhr, Kunstrasenplatz Bezirkssportanlage Emst) beim Tabellenzweiten SpVg. Hagen 1911.

Die Brust der FSV-Kicker wäre vermutlich sehr breit gewesen, wenn nicht in der 94. Minute des Derbys gegen den TuS Langenholthausen noch der 1:1-Ausgleich gefallen wäre. „Aber so, wie wir zuletzt zu Hause gespielt haben, das gefällt mir trotzdem sehr und macht mich stolz und macht mir auch wirklich Mut. So müssen wir auch in der Rückrunde am Riesei auftreten“, zeigt sich FSV-Trainer Fitim Zejnullahu mit der Entwicklung seiner Mannschaft trotz der liegen gelassenen zwei Zähler sehr zufrieden.

Zejnullahu adelt Hagen 11

Die Hürde in Hagen könnte allerdings kaum höher sein. „Sie haben einen außergewöhnlich guten Kader. Der ist gespickt mit vielen Spielern, die in Jugendmannschaften bei Profiteams aktiv waren und dementsprechend technisch und taktisch gut ausgebildet sind“, adelt der FSV-Übungsleiter den Gegner. An das Hinspiel haben die Riesei-Kicker gute Erinnerungen, auch wenn die Partie nach großem Kampf mit 3:4 verloren ging.

Eine der Säulen des Hagener Spiels und ein damaliger Torschütze, Tim Bodenröder, fällt allerdings mit aufgrund einer schweren Schulterverletzung aus. Aber das Team von Stefan Mroß hat eine gute Kadertiefe und kann diesen Ausfall für das letzte Spiel im Kalenderjahr durchaus auffangen.

FSV mit großem Aderlass

„Ich möchte, dass meine junge Mannschaft dieses Spiel genießt. Aber wir müssen bereit sein, unser letztes Hemd zu geben, um eine perfekte Performance abzuliefern“, weiß Zejnullahu um die Gefahr, bei einer nicht absolut engagierten Vorstellung baden zu gehen. Zudem meint es die Personalsituation nicht gut mit der FSV: Neben den gesperrten Kroll und Akdeniz fehlen mit Benger (privat verhindert), Spais, Bektas (beide krank), Orhan und Sedlaczek (beide verletzt) gleich sieben wichtige Akteure und teils unersetzliche Führungsspieler.

 „Wir gehen ziemlich auf dem Zahnfleisch. Deswegen brauchen wir nach dem Spiel auch vier Wochen Pause bis zum Trainingsauftakt, um die Akkus wieder voll aufzuladen“, sagt der selbst krankheitsbedingt angeschlagene Trainer und freut sich auf die Weihnachtstage, um auch einmal „durchzuschnaufen“.

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