Drei Fälle für die KSK

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Drei Fälle werden am 19. Oktober in der Kreisspruchkammer verhandelt.

Lüdenscheid - Es gibt Arbeit für die Spruchkammer des Fußballkreises Lüdenscheid: Am 19. Oktober wird die Kammer unter Vorsitz von Heiko Kölz ab 18 Uhr im Lüdenscheider Friedrichshof drei Fälle verhandeln.

Im ersten Fall geht es um den Einspruch von Polonia Lüdenscheid gegen die Wertung des B-Liga-Spiels gegen Platznachbar TuRa Eggenscheid. Hier hatte der Referee einen Polonia-Strafstoß nicht – wie es regelkonform gewesen wäre – wiederholen lassen, sondern auf Freistoß für Eggenscheid entschieden. Polonia hofft nun, dass die 1:4 verlorene Partie neu angesetzt werden wird.

Verhandelt wird auch das B-Liga-Abbruch-Spiel zwischen dem TuS Stöcken-Dahlerbrück und dem TSKV Altena. Hier hatten die Burgstädter beim Stande von 0:3 das Feld verlassen, weil sie sich vom Schiedsrichter rassistisch beleidigt fühlt. Der TSKV wird sich so eines verschuldeten Spielabbruchs verantworten müssen.

Im letzten Fall des Abends geht es um ein Vorkommnis vom Wochenende: Im D-Liga-Spiel zwischen TuRa Eggenscheid II und Türkiyem Plettenberg II hatte ein Gästeakteur einem am Boden liegenden Gegner mit dem Schuh wuchtig vor den Kopf getreten – auch alles andere als ein Kavaliersdelikt.

Für das Abbruchspiel der Kreisliga D zwischen dem TuS Ennepe II und dem RSV Meinerzhagen III vom Sonntag gibt es noch keinen KSK-Termin – hier liegt dem KSK-Vorsitzenden Heiko Kölz der Sonderbericht zu den Ausschreitungen aktuell noch nicht vor. Ein möglicher Verhandlungstermin könnte der 26. Oktober sein.

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