Zum Schluss fehlt Frank Hasenclever die Kraft

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Erst ganz zum Schluss gingen Frank Hasenclever Kraft und Konzentration aus, dennoch kann sich auch sein 58. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Sportschützen sehen lassen.

Lüdenscheid -  Die erhoffte Wiederholung der Jahresbestleistung gelang nicht ganz. Aber Frank Hasenclever kehrte dennoch nicht unzufrieden von den Deutschen Meisterschaften der Sportschützen aus München-Hochbrück in seine westfälische Heimat zurück.

Von Jörg Hellwig

580 Ringe hatte der Kleinkaliberschütze der Sportschützen der Lüdenscheider Schützen-Gesellschaft geschossen. Damit die angestrebte 582er-Marke zwar verfehlt, aber insgesamt gut geschossen und als 58. der Nationalen Titelkämpfe in seiner Klasse, der Liegend-Disziplin, noch 34 Konkurrenten hinter sich gelassen. „Das Ergebnis ist völlig in Ordnung, aber zum Schluss bin ich unter Zeitdruck geraten und dann machten sich fehlende Kraft und Konzentration bemerkbar“, analysierte der 57-jährige Rechtsanwalt aus Hagen seinen DM-Auftritt.

Zwar hatte er auf Schießbahn 64 zwischenzeitlich auch mit etwas Wind zu kämpfen, „aber das hat nur wenige Sekunden gekostet. Daran hat nicht gelegen, dass es nicht zu mehr gereicht hat.“

Mehr – das wären schon einige um wenige Millimeter günstigere Trefferbilder gewesen, die den Unterschied „um zwei bis vier Ringe“ und damit fast 20 Plätze besser ausgemacht hätten.

Aber letztlich war diese Steigerung in Hochbrück diesmal nicht drin: Hasenclever hatte die erste Passe mit 96 Ringen begonnen, dabei mit einem leicht nach rechts verlagerten Schussbild gehadert und seine Waffe daraufhin nachjustiert.

Folgerichtiges Ergebnis waren eine 97 und 98 in den nächsten Passen à zehn Schuss. Doch hinten raus, kam der heimische Sportschütze, der erstmals in einem Wettkampf die 60 Schuss ohne kleine Pause hintereinander abgegeben hatte, doch in Zeitnot. „Die letzte Passe habe ich mit fünf Zehnern optimal begonnen, aber dann machten Auge und Kraft nicht mehr ganz mit. Deshalb hat’s erneut nur zu einer 96 gelangt“, meinte er.

„Vielleicht läuft’s im nächsten Jahr besser“, hofft Hasenclever auf einen weiteren DM-Start. Wenn’s geht, dann auch mit der Sportschützenmannschaft der LSG: „Das wäre optimal. Mit mehreren Schützen macht es ja noch mehr Spaß“, wünscht er sich Unterstützung aus eigenen Reihen der Klubkollegen vor Ort als „Sahnehäubchen“.

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