Sportmedizin

Neue Serie: Sportlich durch die Corona-Krise

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Wie kommt man am Besten sportlich durch die Corona-Krise? - Ab Donnerstag geben Experten des Sportklinikums Hellersen Tipps für unsere Leser.

Kreisgebiet – Der neuerliche Lockdown im Sport stellt aktive Sportler vor eine Herausforderung: Fit bleiben aus Eigeninitiative ist gerade im dunklen Monat November nicht jedermanns Sache. Mit einer neuen Serie gibt ein Expertenteam der Sportklinik Hellersen Hilfestellungen.

Wie kommt man sportlich durch die Krise? Dieser Aufgabenstellung haben sich auch Experten der Abteilung Sportmedizin im Sportkrankenhaus in Hellersen gewidmet. Aus dieser einen weit gefassten Frage ergeben sich viele Aspekte, die zu beleuchten sind. Einmal wöchentlich wird ab Donnerstag im Lokalsport-Teil der Zeitung nun eine Kolumne erscheinen, die einen wichtigen Aspekt aufgreift und Tipps und Ratschläge gibt.

Vielfältige Fragestellungen

- Worauf ist zu achten, wenn ein ansonsten nicht so regelmäßig Trainierter in der Corona-Zeit den Sport für sich entdecken will?

- Welchen Sinn macht dann vor dem Start ein Leistungstest mit einer Leistungsdiagnostik?

- Welche Sportart ist die passende für mein Alter und meine Lebensumstände?

- Wie können Kinder ohne ein Bewegungsdefizit durch die Krise kommen?

- Was haben Amateursportler zu beachten, die nun zum Beispiel vier Wochen lang nicht im Fußball-, Handball- oder Basketballtraining sind und danach doch relativ zügig wieder in den Wettkampf zurückkehren sollen? Wo liegen die Risiken für diese Zielgruppe? Wieviel Zeit sollte man ihr nach dem Lockdown einräumen?

- Welche Rolle spielt die Ernährung in dieser Zeit? Wie gefährlich ist Bauchspeck? Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel?

- Regeneration im Sport: Wann sind Pausen angebracht?

- Warum ist z. B. E-Bike-Fahren im Sauerland gut?

- Wie kann Sport als Ausgleich zum Beruf aussehen?

- Wie trinkt man richtig beim Sport?

- Welche Mythen gibt es in der Sportlandschaft?

Fragen über Fragen. Das Team, das diese Fragen in den Kolumnen für unsere Leser beantworten wird, besteht aus zwei Ärzten und zwei Sportwissenschaftlern:

Dr. Ulrich Schneider

Dr. Ulrich Schneider ist Leiter der Abteilung Sportmedizin und Internist. Der Dortmunder ist derzeit auch im Corona-Krisenstab stark eingebunden. Dr. Schneider war Olympiaarzt 2002 und 2006 und Medical Officer der FIFA-WM 2006 und 2010. Er ist Verbandsarzt des Deutschen Skiverbandes und betreut die Schiedsrichter des Deutschen Fußballbundes. Weitere Zertifikate und Zusatzqualifikationen besitzt Dr. Schneider in den Bereichen Chirotherapie, Strahlenschutz, Rettungsdienst und Stressmedizin. Dr. Schneider ist im Vorstand des Sportärztebundes Westfalen aktiv.

Nora Drahotta

Zweite Ärztin im Team ist Nora Drahotta. Die Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie arbeitet in Hellersen in der Abteilung für Konservative Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie. Sie hat  eine hohe Affinität zum Sport. Wird in der Abteilung Sportmedizin ein orthopädischer Rat benötigt, macht Nora Drahotta dafür gerne „nebenbei“ Extraschichten.

Prof. Dr. Volker Höltke

Eine Institution in der Abteilung Sportmedizin ist inzwischen der leitende Trainingswissenschaftler Prof. Dr. Volker Höltke. Höltke war zehn Jahre lang Honorartrainer des Deutschen Schwimmverbandes und betreut seit 1985 als Cheftrainer die Schwimmer am Olympia- und Bundesstützpunkt in Dortmund. In Hellersen leitet der frühere Leistungsschwimmer seit 2003 jährlich ein Marathonprojekt. Der Professor für Trainings- und Bewegungswissenschaft der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport in Berlin (Lehrstandort Unna) ist Experte für Hochleistungstraining in Individualsportarten, Trainingsplanung im Gesundheits-, Breiten- und Leistungssport, in der Leistungsdiagnostik und im Kraft- und Ausdauertraining.

Andreas Kramer

Zweiter Sportwissenschaftler im Team ist Andreas Kramer. Kramer ist lizensierter Radsporttrainer im Leistungssport für die Disziplinen MTB Cross Country und MTB Marathon. Er begleitete im Jahr 2019 das RAAM-Team aus dem märkischen Südkreis als Sportwissenschaftlicher Leiter beim Race Across America. Seine Masterarbeit an der Universität Paderborn hat er zum Effekt der Trittfrequenz auf den Energiestoffwechsel bei Dauerbelastungen auf dem Fahrrad-Ergometer geschrieben.

Diese vier Experten werden sich ab Donnerstag, 19. November, bei den Kolumnen in Ihrer Lokalzeitung abwechseln – jeder wird seine Spezialthemen beleuchten und versuchen, die Leser der Lokalzeitung auf diesem Weg ein bisschen fitter durch die Corona-Zeit zu bekommen.

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