RWL bejubelt Hattrick von Joker Klatt

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Geballte RWL-Torgefahr: Gefeierter „Mann des Tages“ war Patrick Klatt mit einem lupenreinen Hattrick, Marcel Schönrath (links) und Matthias Urbas (rechts) trafen je einmal.

Burbach - Er kam, sah und siegte: Joker Patrick Klatt hielt Bezirksligaspitzenreiter RW Lüdenscheid auch am Sonntag im Hoorwasen auf Kurs.

Die Bergstädter gewannen hoch verdient mit 5:2 (1:1) bei der SG Hickengrund, doch der Erfolg hatte länger auf tönernen Füßen gestanden, als den RWLern lieb war.

Die hatten zwar die Partie mehr oder weniger dominiert, sich aber lange nicht eben geschickt angestellt, das Tabellen-Kellerkind auf die Verliererstraße zu schicken. Vor allem wegen erschreckender Abwehrpatzer, die auch Trainer Marco Sadwoski gewaltig wurmten. Nach einem Querpass von links daddelte Sattler die Kugel konzentrationslos genau in die Füße von Eduard Frantz, der sich nicht zweimal bitten ließ: 1:0 (7.). Zwar glich Kapitän Urbas vier Minuten vor dem Wechsel aus, doch direkt nach der Pause standen die Rot-Weißen gleich im halben Dutzend Spalier, als Rath mit dem zweiten Torschuss der SG das Tor zur erneuten Führung markierte.

Davor und dazwischen hatte RWL sich etliche Chancen erspielt, zweimal Pech gehabt, als Urbas (5.) die Kugel an die Lattenunterkante donnerte und der schwache Schiri Gerigk (Wenden) dem Gast zumindest einen glasklaren Foulelfmeter (Döpfer an Güzelcümbüs, 34.) verweigert hatte. Ansonsten hatte sich RWL viel vom destruktiven Gastgeber anstecken lassen und zu häufig selbst mit langen Bällen operiert. So war aber nichts zu machen, eher bei schnellen Flachpasskombinationen, die aber oft abschließende Beute des gut mitspielenden Keepers Hennig wurden, der gegen Güzelcümbüs (2), Scheerer, Schönrath und Urbas klärte.

Erst nach dem zweiten Schock und Klatts Einwechslung spielte RWL mehr Fußball und hatte vor allem in der letzten halben Stunde aufgrund toller Fitness mehr zuzusetzen als die nun überforderten Hausherren. Klatt – von Güzelcümbüs bedient –glich aus (68.) und behielt auch in der Folge die Übersicht: Auch das 2:3 (77.) legte ihm Güzelcümbüs auf, beim 2:4 (87.) lief er nach einem Freistoß allein aufs Tor zu und schob die Kugel zum lupenreinen Hattrick an Hennig vorbei, bevor Schönrath per Seitfallzieher nach Urbas’ Freistoß in der Nachspielzeit den Endstand besorgte.

SGH: Hennig – Orlovsky, Plassmann (80. V. Frantz), Döpfer, H. Frantz – Mirr, Kleinmax (81. Celmer), F. Freund, J. Frantz – E. Frantz (68. Jaeppche), Rath)

RWL: Brackmann – Dunkel, Sattler (80. Katsaros), Besirlioglu, Adams – Sommer (50. Klatt), Scheerer – Schönrath, El Alami, Urbas – Güzelcümbüs

Schiedsrichter: Gerigk (Wenden)

Tore: 1:0 (7.) E. Frantz, 1:1 (34.) Urbas, 2:1 (46.) Rath, 2:2 (68.) Klatt, 2:3 (77.) Klatt, 2:4 (87.) Klatt, 2:5 (90.+2) Schönrath

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