Handball-Verbandsliga

HSV-Steigerung trotz Niederlage

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Registrierte eine deutliche Steigerung seiner Sieben am Halterner See: hsv-cOACH Kai Henning. 

Haltern -  Das letzte Spiel vor der dreiwöchigen Pause hatte Kai Henning, Trainer des Handball-Verbandsligisten HSV Plettenberg/Werdohl, überhaupt nicht gefallen. 20:29 war seine Mannschaft beim RSVE Siegen eingegangen. Am Samstag gab es bei Tabellenführer HSC Haltern-Sythen am Ende mit 26:19 (11:11) zwar auch eine Niederlage, doch die Leistungskurve der Lennetaler zeigte wieder nach oben.

Und das trotz der zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle, zu denen sich kurzfristig auch noch Torben Höft gesellte, der auf Krücken in die Halle kam. Der Favorit legte durch den wurfgewaltigen Tim Strotmann, der letztlich auf 15 Treffer kam, zwar gleich eine 2:0-Führung vor, doch die HSV machte dann fast alles richtig, vor allem in der Defensive, wo Youngster Fabian Gerth mit einer überzeugenden Vorstellung hervorzuheben war.

Nach dem 6:4 durch Philipp Schrief (9.) blieb Haltern-Sythen bis zur 22. Minute ohne Torerfolg, setzten sich die Gäste auf 6:8 ab. Erst als Nils Scheuermann beim Stand von 7:9 eine Zeitstrafe kassierte, konnte der Tabellenführer zum 11:9 kontern. Doch Joel Jünger und Jens Burzlaff sorgten für den ausgeglichenen Pausenstand.

Auch nach Wiederbeginn setzte die HSV erste Nadelstiche, blieb bis zum 12:13 durch Jünger leicht im Vorteil. Dann stellte Haltern-Sythen die Deckung von 6:0 auf 4:2 um, nahm so Michel Lengelsen und Pierre van der Hurk aus dem Spiel. In dieser Konstellation tat sich die Henning-Sieben schwer. Innerhalb von fünf Minuten wurde so aus dem 12:13 ein 17:13 (37.) – Haltern-Sythen war wieder auf Kurs. Und während HSC-Coach Gérard Siggemann nun frische Kräfte auf die Platte bringen konnte, ließen im eng besetzten Kader der HSV die Kräfte nach, fehlten Kai Henning die Alternativen.

Zu allem Überfluss handelte sich Joel Jünger zehn Minuten vor Schluss wegen Beinstellens noch eine berechtigte Rote Karte ein. Michel Lengelsen verkürzte zwar noch einmal auf 18:21 (51.), doch nach dem 23:19 (57.) schaukelte der HSC den sechsten Heimsieg nach Hause. Da sich parallel Teutonia Riemke überraschend in Siegen mit 25:19 durchsetzte, fiel die HSV Plettenberg/Werdohl auf den 12. Platz zurück, hat aber ein Spiel weniger ausgetragen als die übrigen bedrohten Teams.

HSC: Brüggemann, Haunert – Scherer (3), Andersen, Knöner (3), Hettrich (2), Schulte-Lünzum (1), J. Schrief (1), P. Schrief, Strotmann (15/3), Kruth (1), H. Schrief

HSV: Zlobinski, Thies – Brinkmann (2), J. Lakic, Gerth, Burzlaff (3), van der Hurk (2/1), Lengelsen (7), Jünger (2), Scheuermann (2/2), Schröter (1)

Schiedsrichter: Heidasch/Serafini (Hagen)

Zeitstrafen:  HSC 3 / HSV 6 plus Rote Karte für Jünger (50.) wegen Beinstellens

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