Neue Gegner für Versetaler Volleyballerinnen

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„Aufgrund der Fahrzeiten wären wir lieber in der Staffel 9 geblieben“, betont Andreas Heiber, der bei den Versetalerinnen wieder das Kommando übernommen hat.

Werdohl - Unverhofft kommt oft: Die Volleyballerinnen des TuS Versetal sind vom Verband aus der Bezirksliga 9 in die Staffel 4 umgruppiert worden und bekommen es in der Saison 2015/16 nun vornehmlich mit Teams aus dem Raum Siegen und Olpe anstatt aus dem heimischen und dem Kreis Unna zu tun.

„Aufgrund der Fahrzeiten wären wir lieber in der Staffel 9 geblieben“, betont Andreas Heiber. Der Lüdenscheider kehrt bei den TuS-Frauen als Nachfolger von Alexander Korjakin auf die Trainerbank zurück und freut sich auf die neue Spielzeit. Allerdings ist das Versetaler Aufgebot mit aktuell nur acht Spielerinnen denkbar dünn, sodass Heiber als primäres Saisonziel den Klassenerhalt ausgibt.

Über das Leistungsvermögen der zukünftigen Gegner SC Concordia Hagen, SG Boelerheide, CVJM Siegen, SG Eichen Kreuztal II, VC SFG Olpe III, TV Kredenbach-Lohe und TV Salchendorf II kann Heiber wenig sagen, gänzlich unbeschriebene Blätter sind diese Mannschaften aber für den 33-Jährigen aufgrund frühererer Duelle auch nicht.

Die Vorbereitungen auf die neue Serie haben die Versetalerinnen bereits vor den Sommerferien eingeläutet, das Mannschaftstraining ruht nun aber bis Mitte August. „Danach bleibt uns dann nicht mehr so viel Zeit, um uns auf die Saison einzustimmen. Los geht es ja bereits Anfang September“, sagt Andreas Heiber. Der Übungsleiter fungierte beim TuS zuletzt als Jugendwart und Trainer im Nachwuchsbereich.

Der Lüdenscheider trainierte bereits das Damenteam, bevor Alexander Korjakin eingestiegen war. Andreas Heiber will das Spiel seiner Mannschaft, die die Saison 2014/15 auf Rang fünf beendete, athletischer und druckvoller gestalten und nicht zu sehr auf Fehler der Gegnerinnen lauern.

Geplant ist noch vor dem Saisonstart die Teilnahme an zwei Turnieren. Ob dies angesichts des dünnen Kaders tatsächlich der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.

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