Im 15. Spiel hat es den TTC Altena erwischt

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Mit dem TTC Altena erstmals in dieser Saison bezwungen: Wilfried Lieck. ▪

NIEDERKASSEL/KLEVE ▪ Nun kommt es zum echten Showdown im Aufstiegskampf der Tischtennis-Regionalliga am kommenden Sonntag um 14 Uhr in der Altenaer Sauerlandhalle.

Denn während der TuS Neviges seine Generalprobe am Samstag mit einem 9:6-Heimerfolg über den SC Bayer 05 Uerdingen fehlerfrei über die Bühne brachte, hat es den TTC Altena nach 14 Siegen in Folge in dieser Saison erstmals erwischt. Einem glatten 9:0 am Samstag im verlegten Spiel bei der TTG Niederkassel, folgte heute ein überraschend klares 5:9 beim TTC BR Schaephuysen. Nach dieser ersten Niederlage der Burgstädter gehen die beiden Topteams also mit jeweils zwei Minuspunkten in das mit Spannung erwartete Spitzenspiel.

TTG Niederkassel – TTC Altena 0:9: Wenig gefordert wurden die Altenaer beim Tabellenvorletzten. Lediglich Buch/Petrovics gegen Shirzadi/Tamimzadeh sowie Katus, der gegen Shirzadi Revanche für die unglückliche 2:3-Hinspielniederlage nahm, Buch gegen Bronkhorst und Lieck gegen Tamimzadeh gaben jeweils einen Durchgang ab. Zwar wurden insgesamt 14 Sätze nur mit zwei Punkten Unterschied entschieden, doch letztendlich benötigten die Gäste nicht einmal zwei Stunden, um den Gesamtsieg unter Dach und Fach zu bringen. Einen Punkt verbuchten die Altenaer dabei kampflos, weil Niederkassels Nummer zwei, Jakob Eberhardt, aufgrund einer Magen-Darm-Grippe auf sein Einzel gegen Ara Karakulak verzichtete.

Die Ergebnisse: Shirzadi/Tamimzadeh – Buch/Petrovics 8:11, 11:7, 10:12, 9:11; Hersel/Bronkhorst – Karakulak/Katus 11:13, 9:11, 5:11; Eberhardt/Hinrichs – Marek/Lieck 9:11, 7:11, 11:13; Shirzadi – Katus 11:3, 9:11, 11:13, 8:11; Eberhardt – Karakulak 0:11, 0:11, 0:11; Hersel – Marek 8:11, 9:11, 10:12; Bronkhorst – Buch 13:11, 10:12, 8:11, 1:11, Tamimzadeh – Lieck 7:11, 11:9, 4:11, 7:11; Hinrichs – Petrovics 6:11, 11:13, 5:11

TTC BR Schaephuysen – TTC Altena 9:5: Der Tabellendritte scheint dem Ligaprimus einfach nicht zu liegen. Schon im Hinspiel erkämpfte sich der TTC nur einen mühevollen 9:7-Erfolg, hatte dabei Glück, dass der Vorjahresvizemeister nicht mit seinem eigentlich stärksten Duo ins Abschlussdoppel ging. Im Rückspiel erwies sich Schaephuysen nun als stärker. „Wir waren nicht schlecht. Der Kampf war da, der Wille war da, aber Schaephuysen war einfach besser und hat verdient gewonnen“, musste Betreuer Marc Schöllhammer den Sieg neidlos anerkennen.

Nach einer enttäuschenden Niederlage des Spitzendoppels Karakulak/Katus ging es wie schon im Hinspiel mit einem 1:2-Rückstand in die Einzel, in denen vor allem der überragende Wang Zhi und ein bärenstarker Cheng Zhiqiang an den Positionen eins und drei nicht zu bezwingen waren. Obwohl Cheng vom Spitzenpaarkreuz in die Mitte gerückt war, hatten sich die Altenaer eigentlich gute Chancen ausgerechnet, doch beim Stand von 4:4 folgte ein Schlüsselspiel. Wilfried Lieck verlor gegen Udo Lindemann knapp zum 5:4, „ich denke, das hat uns das Genick gebrochen“, so Schöllhammer. Nach Karakulaks 0:3-Niederlage gegen Wang verkürzte Katus zwar gegen Konzer (3:0)auf 6:5, doch der Doppelschlag der Gastgeber in der Mitte brachte den TTC dann endgültig auf die Verliererstraße.

Trotz Niederlage bleiben die Altenaer aber vor dem Topspiel relativ entspannt. „Natürlich verliert man nicht gerne, aber wir haben es weiter selbst in der Hand, wenn wir gegen Neviges gewinnen. Und Neviges muss zudem auch noch gegen Schaephuysen spielen“, ist Schöllhammer zuversichtlich, dass der TTC am kommenden Wochenende den entscheidenden Schritt in Richtung 2. Bundesliga macht. ▪ bri

Die Ergebnisse: Konzer/Whang – Buch/Petrovics 11:6, 11:2, 5:11, 11:9, Cheng/Döweling – Karakulak/Katus 14:12, 11:4, 5:11, 11:8; Lindemann/Rao – Marek/Lieck 15:13, 13:15, 11:8, 7:11, 6:11; Wang – Katus 11:9, 11:9, 11:5; Konzer – Karakulak 11:6, 7:11, 7:11, 11:5, 5:11; Cheng – Marek 11:8, 11:8, 11:6; Döweling – Buch 8:11, 7:11, 9:11; Lindemann – Lieck 12:10, 11:7, 13:15, 11:9; Rao – Petrovics 6:11, 4:11, 9:11; Wang – Karakulak 11:5, 15:13, 11:8; Konzer – Katus 4:11, 7:11, 6:11; Cheng – Buch 7:11, 11:6, 11:8, 11:5; Döweling – Marek 13:15, 11:9, 12:10, 13:11; Lindemann – Petrovics 11:8, 11:7, 11:7

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