Handball

Zu Gast beim starken Neuling

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Mit den SGSH Dragons am Samstag zu Gast beim TuS Spenge: Lukas Hüller (rechts).

Schalksmühle - Es war die letzte kleine Zäsur bis zum Weihnachtsfest: Nach dem spielfreien Wochenende, das der Verlegung des Heimspiel gegen Großenheidorn geschuldet war und an dem alle Akteure fünf Tage komplett handball-frei hatten, warten nun elf Spiele an elf Wochenenden bis zum 22. Dezember auf den Handball-Drittligisten SGSH Dragons. Das erste davon am Samstag um 19.15 Uhr beim TuS Spenge (Realschul-Halle, Immanuel-Kant-Straße)

Das erste davon am Samstag um 19.15 Uhr beim TuS Spenge (Realschul-Halle, Immanuel-Kant-Straße). „Der TuS Spenge hat eine wirklich starke Mannschaft, ich erwarte diesen Neuling am Ende auf Platz sechs oder sieben“, sagt Dragons-Coach Stefan Neff. Schmerzhaft erfahren hat die mögliche Spenger Schlagkraft am 1. Spieltag die HSG Krefeld. Der Liga-Topfavorit ging in Ostwestfalen 23:24 baden, die bisher einzige Krefelder Niederlage.

Insofern könnten die Dragons im Fernvergleich mit Krefeld in Spenge zwei Punkte gutmachen – in Burscheid haben sie im Fernvergleich einen Zähler eingebüßt. Dann wären sie vergleichbar im Plus. Auch das hat Stefan Neff auf der Rechnung. „Eine Mannschaft wie Krefeld muss man erst mal schlagen“, sagt Neff, „Spenge ist einfach gut besetzt, hat fünf, sechs gleichwertige Spieler für den Rückraum und ein ausgezeichnetes Kreisläuferspiel über den 2,07 Meter langen Gordon Gräfe und den bulligen Oliver Tesch. Solide Torhüter, zwei Abwehrsysteme: 6:0 und 3:2:1. Das wird eine echte Aufgabe.“

Dass nach dem 5:1-Punkte-Start beim Neuling 2:6-Zähler folgten, kam nicht von ungefähr. In Ahlen verlor das Team in der letzten Sekunde unglücklich, gegen Minden II deutlich und in Leichlingen trotz des Ausfalls von vier Spielern knapp und unnötig. Vor allem der Ausfall des besten Torschützen der ersten fünf Spiele, Leon Prüßner, schmerzt den TuS. Der Linksaußen und Gegenstoß-Spezialist riss sich gegen Minden II das Kreuzband. Auf der Linksaußenposition muss Trainer Heiko Holtmann nun improvisieren, weil er keinen gelernten Linksaußen mehr hat. Hier wechseln sich seitdem Spielmacher Fabian Breuer und Holtmann-Sohn Philipp, beides gelernte Rückraumspieler, ab. Mit den in Leichlingen fehlenden Rückraum-Akteuren Luca Werner (Studienfahrt) und Marcel Ortjohann (Grippe) rechnet Stefan Neff dagegen wieder.

Bei der SGSH ist der Kader weitestgehend komplett. Sollte Natko Merhar, der am Wochenende in Kroatien geheiratet hat und erst am Donnerstagabend ins Training zurückkehren sollte, wegen seiner Oberschenkelprobleme weiter fehlen, wird Basti Lux nachrücken.

Dragons: Vukas, Plessers - Schetters, Merhar (?), Lux (?), Diehl, Bleckmann, Klasmann, Hüller, Brüning, Ruskov, Sackmann, Hecker, Jorajuria, Luciano, Prior

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