Bleibende Erinnerungen in der Landeshauptstadt

Elf Mitarbeiter des ABB/Busch-Jaeger Standorts in Lüdenscheid halfen als Freiwillige bei der Organisation der Special Olympics mit.

Düsseldorf -   Elf Angestellte der Firma ABB/Busch-Jaeger (Standort Lüdenscheid) haben vor kurzem als freiwillige Helfer bei den Nationalen Spielen der Special Olympics im Düsseldorfer ISS-Dome mitgewirkt und dabei bleibende Erfahrungen gemacht.

Von Emanuel Holz

Iris Böbel und Margit Meise, beide wohnen in Lüdenscheid, waren als Mitarbeiterinnen des wettbewerbsfreien Angebots (WBFA) im Einsatz. Hier durften nicht nur die gemeldeten Sportler mit geistiger Behinderung beim Sportangebot ihr Können zeigen, sondern auch jeder Besucher. Von 10 bis 19 Uhr, unterbrochen von kurzen Pausen, wachten die beiden über den reibungslosen Ablauf an den rund 20 Sport- und Spielstationen. „Von allen Spielen, die ich bisher mitgemacht habe, waren diese Spiele die besten: eine super Stimmung, ein besonders herzlicher Umgang von Helfern und Athleten und für mich persönlich ein unheimlich intensiver Kontakt zu den Athleten“, meinte Iris Böbel, die seit den Spielen 2004 in Hamburg zum sechsten Mal als freiwillige Helferin im Einsatz war. Im Anschluss an die sportlichen Aktivitäten erhielt jeder Teilnehmer eine Ehrung – für Margit Meise, die seit 2004 zum fünften Mal im Einsatz war, ein besonderer Moment: „Hier wird man geerdet und lernt sehr viel von den Athleten. Sie sind bereits mit Kleinigkeiten zufrieden. Dabei stellt man fest, dass man selbst oft zu wenig dankbar ist.“

„Wir werden uns wieder bewerben“

Für beide steht fest: „Wir werden uns auf jeden Fall auch für die nächsten Nationalen Sommerspiele wieder als Helfer bewerben.“ Diese finden in Form von Nationalen Winterspielen im März 2015 in Inzell (Bayern) statt.

Bei den Spielen in Düsseldorf nahmen rund 5 000 Athleten teil, unter anderem betreut von 150 ABB-Mitarbeitern aus 20 Standorten in ganz Deutschland. Die Mitarbeiter wurden hierfür nicht freigestellt, sondern nahmen Urlaub oder bauten freie Tage ab. Im Gegenzug übernahm das Unternehmen die Hotel- und Reisekosten. Nach Angaben der ABB (Asea Brown Boveri) entscheidet das Losverfahren unter den Mitarbeitern über die Teilnahme als Helfer, da mehr Anfragen gestellt werden als freie Plätze zur Verfügung stehen.

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