56 Athleten bei Titelkämpfen im Tennis in Werdohl

Dirk Galensa gewann die Klasse der Männer 41 bis 59. In Finale besiegte er Herbert Brandt.

Werdohl - Als schweißtreibende Herausforderung stellten sich die Stadt- und Vereinsmeisterschaften im Tennis heraus, die der TC Werdohl in der vergangenen Woche ausrichtete und die am Freitag und Samstag mit den Endspielen zu Ende gingen.

Auf fünf Klassen verteilten sich die 56 Sportler, die auf der Anlage in Ütterlingsen an einem ebenso geselligen wie sportlich interessanten Wettbewerb teilnahmen.

Am Samstag, an dem vier der fünf Finalspiele stattfanden, warteten die Organisatoren bis die Sonne hinter den Bergen untergegangen war. Zuvor sei kein gesundheitsverträglicher Sport möglich gewesen, die Sonne und die Hitze hatten den Athleten an den Tagen zuvor bereits mächtig zugesetzt. Nichtsdestotrotz gaben die Finalisten am Ende des mehrtägigen Events nochmal alles und unterhielten das Publikum mit spannenden Spielen und teils spektakulären Ballwechseln.

Kim Hoffmann traf im entscheidenden Duell um den Stadt- und Vereinsmeistertitel in der Klasse der Frauen bis 40 auf Isabel Clever, lieferte sich einen packenden Kampf und behielt letztlich mit 7:6 und 6:4 knapp die Oberhand. In der zweiten Frauen-Klasse (41 bis 59) gingen lediglich vier Teilnehmerinnen an den Start. Hier gab Bettina Gierse den Ton an und sicherte sich die Titel vor Ute Wechselberger und Regina Ludwig.

In den drei Männer-Klassen wurde im Doppel-K.O.-System gespielt. In der Klasse der Unter-40-Jährigen bekamen die Schaulustigen einen spannenden Drei-Satz-Kampf zwischen Carsten Hoffmann und Jan Kaufmann zu sehen. Hoffmann gewann den ersten Durchgang deutlich 6:1, hatte dann im zweiten mit 3:6 das Nachsehen. Erst im Tie-Break brachte Hoffmann den Sieg durch ein 7:5 unter Dach und Fach – ein hartes Stück Arbeit für den Routinier. Dennis Gajewski gewann das Finale der Nebenrunde 6:4, 3:6 und 10:5 gegen Yannik Schürmann und sicherte sich damit Bronze in der Endabrechnung.

Relativ mühelos siegte Dirk Galensa bei den Männern zwischen 41 und 59. Im Finale traf er auf Herbert Brandt und ließ ihm beim 6:0 und 6:4 kaum eine Chance. Auf Rang drei schloss Frank Hilbrecht-Wippermann den Wettbewerb ab, behauptete sich im Endspiel der Nebenrunde 6:3 und 6:3 gegen Jose Barrena.

Die Titel in der Klasse der Männer ab 60 Jahren gingen in diesem Jahr an Erwin Günther, der sich vor Werner Pichlbauer, der im Finale bei einer Führung von 6:4 und 2:1 aufgab, und Reinhard Eichmann an die Spitze des Klassements setzte.

Markus Jentzsch

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