Kartslalom

Saisonhöhepunkt für den ACL

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Vince Postma und Co. wollen beim Heimrennen auftrumpfen.

Lüdenscheid – Großer Tag für einen kleinen Verein: Wenn der AC Lüdenscheid am Sonntag „seinen“ Vorlauf zur Westfalenmeisterschaft im Kartslalom an der Hohen Steinert unterhalb des Hellweg-Parkplatzes ausrichtet, dann ist das der Höhepunkt im Terminkalender des Automobil-Clubs und Ausdruck seiner regen Jugendarbeit.

Denn in den vergangenen Jahren ist die Jugendabteilung des ACL gewachsen. Neun Fahrer aus eigenen Reihen gehen in diesem Jahr in der Einsteigerform des Motorsports auf den von Pylonen begrenzten Strecken für die Viertaktkarts an den Start. In den vergangenen Jahren hat sich der Club aus der Bergstadt als Ausrichter einer der acht Vorläufe etabliert, arbeitet ständig an Verbesserungen und hofft mit seinem Angebot den Nerv auch der Lüdenscheider Bevölkerung und Jugend zu treffen, um noch mehr Nachwuchspiloten für die Anfänge des Motorsports zu begeistern.

Begeistert ist aber zunächst der Automobil-Club als ADAC-Ortsverein selbst, denn die Bitte um einen Besuch der Veranstaltung hat beim Bürgermeister in der Kreisstadt nicht nur Gehör gefunden, er wird den 6. Westfalenmeisterschaftsvorlauf am Sonntag pünktlich um 9 Uhr sogar eröffnen. „Dass Dieter Dzewas die Begrüßungsansprache halten wird, damit hatten wir nicht gerechnet, das ist toll“, freut sich Thorsten Bohmann als einer der Hauptorganisatoren des Events an der Hohen Steinert auf den Auftritt des ersten Bürgers der Kreisstadt.

Überhaupt sind die Bergstädter froh, die Konkurrenten aus den anderen Klubs in Lüdenscheid empfangen zu dürfen. Denn bei den Gastgebern läuft die Vorbereitung seit Wochen reibungslos. „Organisatorisch klappt alles prima“, freut sich Bohmann, dass die Mitglieder und vielen helfenden Hände – insgesamt sind am Wochenende 50 Helfer in den Bereichen Rennorganisation, Streckenposten, Catering etc. im Einsatz – dafür gesorgt haben, dass diesmal sogar Clubchef Holger Niklas in der Vorbereitung etwas „aus der Schusslinie“ genommen werden konnte.

Für die Racingtage an der Hohen Steinert ist alles vorbereitet, jeder weiß um seine Aufgaben: Am Freitag schon wird der Parcours aufgebaut, vom ADAC in Dortmund, Zeitmesswagen und andere Hänger nach Lüdenscheid geholt, der STT-Truck von Rolf Krepschiks Rennserie als Blickfang aufgestellt. Am Samstag erfolgt der Feinschliff und das Abschlusstraining der ACL-Piloten, die sich – wie in den Vorläufen zur Landesmeisterschaft üblich – dadurch sicher einen kleinen Heimvorteil gegenüber der auswärtigen Konkurrenz verschaffen können.

Denn bei aller Vorfreude auf die Veranstaltung – der ACL möchte natürlich auch selbst sportlich besonders gut abschneiden. „Holger Anders und sein Sohn Jan sind als Instruktoren Gold wert für uns“, freut sich „Thorty“ Bohmann über die Lüdenscheider ACL-Neuzugänge, die zu unentbehrlichen Helfern für den Vereinsnachwuchs geworden sind. Gutes Wetter, möglichst viele Spitzenplatzierungen in den einzelnen Klassen, vielleicht verbunden mit dem Sprung auf die ersten drei Ränge in der Gesamtteamwertung, unfall- und pannenfreie Rennläufe und natürlich eine stattliche – ebenso hungrige und durstige – Zuschauerkulisse: Das sind die größten Wünsche des ACL für den Auftritt als Gastgeber. Der würde sich zudem freuen, wenn die begleitenden ADAC-Angebote wie Fahrrad- und Motorrollerparcours gut genutzt würden.

 „Die Karts sind top präpariert, nochmals richtig überholt worden. Wenn die Rennen problemlos über die Bühne gehen, sollten wir spätestens um 18 Uhr mit allen Läufen durch sein“, hofft Bohmann vor dem großen Aufräumen bis tief in die Nacht auch auf ein bisschen begleitendes Glück. Das hat sich ACL nach dem Aufwand der vergangenen Wochen und am Rennwochenende mit Sicherheit auch verdient.

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