Highlander-Trainer Mayer ist erleichtert und überrascht

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Die Highlander ziehen zum siebten Mal in die Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft im Inline-Skaterhockey ein.

Lüdenscheid - Diese Statistik kann sich sehen lassen: Nach 2008, 2009, 2010, 2011, 2013 und 2014 ziehen die Highlander Lüdenscheid zum siebten Mal in die Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft im Inline-Skaterhockey ein.

Mit dem 26:4-Kantersieg gegen die Rhein Main Patriots beseitigten die „Schotten“ auch die allerletzten Zweifel, der Punktgewinn gegen den alten und neuen Hauptrundenmeister aus Essen im Nachholspiel am Sonntag krönte ein erfolgreiches Wochenende, hat indes noch keine Auswirkungen auf den baldigen Play-Off-Gegner.

Klar, erleichtert war Highlander-Trainer Stephan Mayer schon, nachdem seine Mannen mit dem Sieg gegen Assenheim die Play-Offs endgültig festgeklopft hatten. In das Gefühl der Freude mischte sich allerdings auch ein wenig Verwunderung. „Wir haben unser Saisonziel erreicht, das ist erstmal das Wichtigste“, freute sich der Essener zwar über das Geschaffte, um dann jedoch seiner Kritik am Auftritt des Gegners aus Assenheim freien Lauf zu lassen: „Für ein Bundesliga-Spiel ist solch ein Ergebnis schon peinlich“, betonte Mayer.

Der einstige Angstgegner aus dem Niddatal versprühte am Samstagabend in der Iserlohner Heidehalle alles – außer Angst. Die Hessen fanden offensiv nicht statt, griffen so gut wie überhaupt nicht an und ergaben sich in ihrem Schicksal. „Eigentlich wollten wir zunächst tief stehen und Assenheim kommen lassen, da sie ja kommen mussten. Sie kamen aber nicht“, zeigte sich auch Mayer höchst überrascht über das Auftreten der Patriots.

Für die steht nach durchaus erfolgreichen Jahren der Abstieg in die Zweitklassigkeit zu Buche, die Highlander feierten derweil ihren höchsten Bundesliga-Sieg seit Zugehörigkeit und durften vor allem ihr Traum-Duo Andre Bruch/Jiri Svejda bejubeln, das seit dieser Saison auf beim Eishockey zusammen auf Torejagd geht.

Die beiden Ur-Highlander – neben Matti Stein und Jonathan Otters die beiden noch aktiven Highlander seit dem Bundesliga-Premierenjahr 2007 – hatten gegen Assenheim zwar leichtes Spiel, stellten sich in Anbetracht der langen Ausfallliste aber sowohl am Samstag, als auch gegen Essen ihrer Verantwortung. Auf dieses Duo freilich wird es in den Play-Offs ankommen. Auf wen die Bergstädter dann treffen, steht selbst nach dem Wieder-fast-Abbruch-Spiel gegen Essen nicht fest.

Die Absprache zwischen beiden Teams, die Zeit rund eineinhalb Drittel herunterlaufen zu lassen, verhalf nach dem Sieg im Penalty-Schießen den Rockets zur Hauptrundenmeisterschaft. Für die Highlander aber ist nach wie vor von Platz sechs bis acht noch alles möglich, zumal es nun erst einmal zum Hauptrundenabschluss am Samstag zum direkten Nachbarn nach Bissendorf geht.

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