Bruch-Festspiele in der Horkesgath

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Dustin Heckmann fügte sich bei seiner Meisterschaftspremiere glänzend ein, bereitete gleich vier Tore vor.

KREFELD -  Die Seidenstadt Krefeld bleibt für die Highlander Lüdenscheid ein gutes Pflaster zum Saisonauftakt: Beim überraschend klaren 9:3 (7:2, 1:1, 1:0)-Erfolg des Inlineskaterhockey-Erstligisten aus der Bergstadt gegen die Crefelder Skatingbears entführte das Team von Neu-Trainer Stephan Mayer nicht nur die ersten drei Zähler für den Klassenerhalt aus der Arena Horkesgath, sondern setzte sich auch für eine Woche an die Tabellenspitze.

Von Tim Viebahn

Die Taktik des neuen Übungsleiters der „Schotten“ ging prompt auf: Aus einer kompakten Defensive heraus riss der Vorjahresfünfte mit schnörkellosem, geradlinigen und höchst effizientem Angriffsspiel riesige Löcher in den Abwehrverbund der Hausherren und erwischte den CSC damit eiskalt: Nach noch nicht einmal zweieinhalb Minuten sorgte Elzner mit einem satten Distanzschuss aus der eigenen Hälfte für die Führung, ehe die Stunde des Andre Bruch schlug: Der beim Testspiel gegen Menden noch sehnlichst vermisste Stürmer schraubte die Führung mit einem lupenreinen Hattrick auf 4:0 – da waren noch keine zehn Minuten gespielt. Und es kam noch dicker für die Seidenstädter: Nach Sduns Lichtblick zum 1:4 machten Hall und wieder Bruch nach elf Minuten das halbe Dutzend voll. Und nach Winkels‘ Sonntagsschuss zum zweiten Ehrentreffer setzte Bruch mit Treffer Nummer fünf zum 7:2 den Schlusspunkt hinter ein furioses Auftaktdrittel. Begünstigt wurden die Treffer dabei aber auch von den schwachen Torhüterleistungen der Gastgeber. Anders dagegen Highlander-Goalie Jonas Mohr, der vor den Augen von Bundestrainer Manfred Schmitz ein ganz starkes Spiel ablieferte. Auffällig ebenfalls: Neuzugang Dustin Heckmann, der André Bruch vier Assists lieferte.

Der Schock des 2:7 war den Gastgebern natürlich ins Gesicht geschrieben. Dennoch hatten die Skatingbears im zweiten Drittel die große Chance auf Wiedergutmachung. Nach Kammens 3:7 wurden mit Hall und Loecke gleich zwei Highlander-Akteure auf die Strafbank geschickt. Trotz doppelter Überzahl gelang Krefeld jedoch kein einziger Treffer. Szenenapplaus gab’s vielmehr für Bruchs Zeit bringendes Solo in dieser Phase und die überragenden Paraden von Golaie Mohr.

Zurück auf der Fläche markierte dann Loecke Treffer Nummer acht für die „Schotten“, im letzten Abschnitt schnürte dann auch Hall seinen Doppelpack und rundete einen tollen Auftakt ab. Einziger Wermutstropfen: Jonathan Otters zog sich am Ende eine Zerrung zu. Dem Jubel tat das aber keinen Abbruch.

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