Neue Spielregeln in BGL-Halle

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Kann bald wieder genutzt werden: Die Halle des Bergstadt-Gymnasiums.

Lüdenscheid - Gerade für die Hockey-Akteure, die in der Halle des Bergstadtgymnasiums aktiv sind, treten ab dem 1. Januar 2016 neue Regeln in Kraft.

Zu Beginn des kommenden Jahres soll in der Halle des Lüdenscheider Bergstadt-Gymnasiums wieder Sport getrieben werden können. Für die Nutzung hat die Zentrale Gebäude Wirtschaft (ZGW), die als Dienstleister der Stadt Lüdenscheid für die Vermietung, Verwaltung und technische Betreuung der Sporthalle zuständig ist, neue Regeln in Form einer überarbeiteten Hallenordnung aufgestellt, die am 1. Januar 2016 in Kraft treten.

Größte Änderung dabei: Paragraph 7. Darin heißt es: „Die Benutzer dürfen die Spielfläche nur in üblicher Sportbekleidung und in sauberen Sportschuhen (...) betreten.“ Ab dem zweiten Absatz des Paragraphs sind die Skaterhockey-Akteure betroffen: „Der Einsatz von bereits auf Straßenplätzen (...) genutzten Straßenrollen und Schlägern ist verboten. Es sind nur abriebfeste Rollen erlaubt.“ Zudem müssen Inliner und Schläger mit hellem Klebeband abgeklebt werden. Spitze Ecken und scharfe Kanten an der Ausrüstung müssen vor der Nutzung beseitigt werden, „um Schäden an der Sportanlage oder Verletzungen bei Sporttreibenden zu vermeiden.“

Vor allem der Hallenboden wurde beschädigt

„In der jüngsten Vergangenheit hat es Probleme gegeben, da durch Inliner und Hockeyschläger Schäden – vor allem am Hallenboden – verursacht wurden“, erklärt Ralf Ziomkowski. Es habe intensive Gespräche gegeben, in denen verschiedene Szenarien besprochen wurden: „Wir haben diskutiert, ob wir die Halle komplett für Hockey sperren sollen. Mit der neuen Hallenordnung haben wir nun einen guten Kompromiss gefunden“, erklärt der ZGW-Bedienstete.

Die „alte“ Hallenordnung datiert aus den 1970er-Jahren – Skaterhockey war damals noch kein Thema in deutschen Sporthallen. Neben den Highlandern wollen ab kommendem Jahr auch die Steel Bulls die BGL-Halle nutzen. In Paragraph elf ist festgehalten, was ab dann auch für sie gilt: „Die Benutzer haften für alle von ihnen verursachten Schäden und Verunreinigungen.“

Stadt schließt Verträge mit Vereinen

„Die Stadt Lüdenscheid hat Verträge mit den Vereinen geschlossen, was das Thema Schadensersatz angeht. Auf Details kann ich da nicht eingehen“, sagt Ziomkowski. Durch die neuen „Spielregeln“ sollen Schäden jedoch die Ausnahme bleiben: „Die Probleme, die in der Vergangenheit aufgetreten sind, lassen sich auf jeden Fall vermeiden. Ich denke, dass das funktionieren wird.“ Verantwortlich für die Einhaltung der Hallenordnung sind die jeweiligen Übungsleiter – bei Spielen kontrollieren die Schiedsrichter zudem das Material.

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