Gymnastik & Tanz

„Das Treppchen als i-Tüpfelchen“

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Gymnastik-Vortrag mit Ball und Reifen: In Hamm beim Landesturnfest dominierte die Formation „Between“ die WTB-Meisterschaften deutlich. Nun warten am Rothenstein indes andere Gegner auf die Gruppe des TuS Meinerzhagen.

Meinerzhagen – Es ist das sportliche Highlight schlechthin, auf das sich die Gymnastik & Tanz-Abteilung des TuS Meinerzhagen seit Monaten freut: Am Samstag und Sonntag finden der Sporthalle am Rothenstein die Deutschen Meisterschaften in der DTB-Sparte Gymnastik & Tanz statt. 34 Formationen in drei Altersklassen (Jugend, 18+, 30+), die sich in ihren Landesverbänden qualifiziert haben, werden im oberen Volmetal antreten.  Sinja Lipsewers (Trainerin Gymnastik & Tanz beim TuS Meinerzhagen) stellte sich den Fragen von Sportredakteur Thomas Machatzke.

Eine Deutsche Meisterschaft auszurichten, das ist eine große Herausforderung. Ist der TuS Meinerzhagen bereit? 

Ja, wir haben alles soweit stehen. Es werden super viele Helfer dazu beitragen, dass hoffentlich alles klappt. Die Veranstaltung ist groß: 34 Gruppen mit jeweils acht bis zehn Tänzerinnen und zwei Trainern – das ist viel. In der Klasse 30+ sind es fünf Formationen, der Rest verteilt sich auf die Klassen 18+ und Jugend. Die sind gut gefüllt. 

Vor zwei Wochen hat in Mering bei Augsburg der Deutschland-Cup DTB-Dance und damit eine vergleichbare Veranstaltung stattgefunden. Schaut man auf so eine Ausrichtung? Gibt es da einen Wettbewerbsgedanken unter den Ausrichtern? 

Nein, eigentlich nicht. Jeder versucht, das Beste zu geben. Natürlich sind die Voraussetzungen auch immer anders. Wir haben hier den Vorteil, dass wir die Schule direkt dabei haben und die benachbarte Kohlberghalle als Einturnhalle benutzen können. Die Tanzfläche wird zwei Hallendrittel einnehmen, so dass das dritte Drittel durch den Vorhang abgetrennt auch Einturnfläche ist. Wir sind da schon sehr gut aufgestellt. 

In Mering ist die Formation „Between“ Deutschland-Cup-Sieger der Jugend in der Sparte DTB-Dance geworden. Wie soll so ein Erfolg überhaupt noch getoppt werden können? 

Generell wäre für uns eine gute Platzierung zu Hause vor den eigenen Zuschauern noch einmal das Tüpfelchen auf dem i, am liebsten natürlich ein Platz auf dem Treppchen. Zu Hause ist die Nervosität noch eine ganz andere. Und die Anforderungen bei Gymnastik & Tanz sind immer eine besondere Herausforderung – alleine durch die Gymnastik. Die „Between“ ist 2017 bei der Jugend Vierter geworden, 2018 in der Klasse 18+ Sechster. Mal schauen, ob es diesmal nun zu einem Treppchenplatz reicht. Es wäre der erste auf nationaler Ebene im Wettbewerb Gymnastik & Tanz. Es ist das Ziel. Einige Tänzerinnen waren in dieser Woche noch erkältet, aber ich hoffe, dass das bis zum Wochenende noch wird. Bei uns läuft das ja oft auf den letzten Drücker... 

Neben der Formation „Between“ ist die junge Formation „Beyond“ des TuS auch noch ins Starterfeld der Deutschen Meisterschaft gerutscht. Was darf man von dieser Formation erwarten? 

Das ist schwer zu sagen. Die „Beyond“ ist mit die jüngste Gruppe unter den 17 Teilnehmern bei der Jugend. Leider hat sich Miria Busch verletzt, so dass wir mit Ersatz starten. Aber die Mädchen sind gut drauf. Mal sehen, ob wir nicht ein paar Mannschaften hinter uns lassen können. 

Sie haben gesagt, dass die Formationen nervös sind vor dem Heimpublikum. Wie steht es denn bei Ihnen um die Nervosität? 

Klar bin auch ich nervös. So geht es dem ganzen Trainerteam. Alleine durch die verschiedenen Aufgaben. Man ist Helfer, Organisator und Trainer an diesem Wochenende. Aber wir haben alles gut durchgeplant. Es wird schon klappen... 

Sinja Lipsewers, vielen Dank für das Gespräch!

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