Skispringen

Simon Spiewok bei Junioren-WM-Premiere auf dem 26. Platz

Skispringer im Flug
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Simon Spiewok (Archivbild) landete in Lahti bei der Junioren-WM auf dem 26. Platz.

Es war der erste WM-Auftritt des 18-jährigen Meinerzhageners Simon Spiewok: Bei den Junioren in Lahti landete Spiewok am Donnerstag im starken Feld auf Platz 26.

Lahti – Es war kein Flug ins Glück, aber auch kein kompletter Absturz: Simon Spiewok belegte bei seiner Premiere bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Skispringen am Donnerstag im finnischen Lahti den 26. Platz. Damit war der 18-jährige Meinerzhagener, der für den TuS Neuenrade startet, zweitbester DSV-Adler im Feld.

Auf der Salpausselkä-Normalschanze kam der Internatsschüler aus Willingen nicht ganz an seine Leistungen vom Wochenende auf derselben Schanze heran. Bei seinen FIS-Cup-Einsätzen am Samstag und Sonntag hatte Spiewok vier Sprünge über der 90-Meter-Marke hingelegt und war zweimal in die Punkte gesprungen.

Bei der Junioren-WM nun landete Spiewok bei 86,5 und 87,5 Metern. Nach dem ersten Durchgang war er als 23. noch bester Deutscher, am Ende rutschte er auf Rang 26 ab.

Simon Spiewok bei Junioren-WM-Premiere auf dem 26. Platz

Bester DSV-Adler in Lahti war so Quirin Modricker aus Hinterzarten, der nach Sprüngen auf 86,0 und 88,5 Meter auf Platz 21 landete. Claudio Haas (Schonach) und Eric Fuchs (Oberstdorf) verpassten den zweiten Durchgang der besten 30 Springer ebenso wie am Vormittag bei den Juniorinnen Spiewoks Willinger Trainingspartnerin Michelle Göbel.

Unterm Strich war es für den DSV kein guter Tag – sie springen der internationalen Spitze bei den Junioren hinterher. Einen Doppelsieg feierten die Österreicher (Niklas Bachlinger vor David Haagen) vor Dominik Peter aus der Schweiz. Auch die Slowenen hatten drei Springer in der „Top 10“, die Franzosen vier Springer, die besser abschnitten als der beste DSV-Adler.

Kappes hofft, dass das Team um Bronze mitspringt

Das Abschneiden von Spiewok in Lahti ordnete noch am Abend sein „Heimtrainer“ Marius Kappes aus Meinerzhagen, der sich den Wettkampf im Livestream angeschaut hatte, ein. „Vielleicht hat sich Simon ein bisschen mehr ausgerechnet. Wenn alles gut gelaufen wäre, wäre vielleicht ein Platz unter den besten 15 drin gewesen. Aber ich denke, wirklich unzufrieden wird er mit seinem Abschneiden nicht sein“, stellte Kappes fest, „wir aus Meinerzhagen sind froh, dass überhaupt einer von uns dort mitspringt. Leider ist Simon vom Typ her so, dass er die guten Trainingssprünge noch nicht so konstant gut in den Wettkampf transportiert. Aber er ist einer der besten Deutschen in seinem Jahrgang – und er kann nächstes Jahr wieder angreifen.“

Fürs Teamspringen hofft Marius Kappes trotz der Ergebnisse des Einzelspringens darauf, dass das deutsche Team um eine Medaille mitspringt. „Vorne sind Österreich und Slowenien gesetzt“, sagt Kappes, „aber es wäre schön, wenn Deutschland dahinter um Platz drei mitspringen könnte.“

Teamspringen der Junioren am Freitag ab 15 Uhr

Am Freitag wartet ab 15 Uhr (Probedurchgang) das Teamspringen im Rahmen der Nordischen Ski-WM auf der Salpausselkä-Normalschanze in Lahti. Die deutsche Mannschaft ist nach den Ergebnissen des Einzelspringens Außenseiter in einem Feld, das die Österreicher und Slowenen in der Favoritenrolle sieht. Wer den Wettkampf von Simon Spiewok und seinen Teamkollegen im Internet verfolgen will, kann dies im Live-Stream tun, die Veranstalter haben für die Junioren-WM einen eigenen Live-Kanal auf youtube.com eingerichtet.

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