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Positive Baskets-Nebeneffekte

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Von: Fabian Hollenhorst

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Der Vorstand (von links): Sportlicher Leiter Amir Hujic, Geschäftsführer Michael Tschöke, 1. Vorsitzender Frank Zacharias, Jugendsprecher Julian Kornau und die 2. Vorsitzende Susanne Kornau. © Hollenhorst

Lüdenscheid - Das Saisonfinale der ersten Herrenmannschaft Revue passieren zu lassen – daran führte für die Baskets Lüdenscheid um den Vorsitzenden Frank Zacharias bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Restaurant „Castello“ absolut nichts vorbei. Gerade auch deswegen eröffnete Zacharias mit der abschließenden Bilanz der letztendlich „tragischen“ Baskets-Oberliga-Saison, bevor auch auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 geblickt wurde.

 Der nicht enden wollende Kampf um den Aufstieg, der die ganze Saison der Baskets Lüdenscheid prägte, wirkt noch immer nach. Obwohl der Aufstieg am letzten Spieltag in Iserlohn „selber verbockt“ worden war, fiel die Gesamtbilanz positiv aus. „Das kann passieren“, zog Frank Zacharias das allerletzte sportliche Fazit. Viel lieber schaute der Baskets-Chef, zusammen mit den 14 weiteren Mitgliedern, auf die positiven Nebeneffekte der starken Baskets-Saison, den knapp 350 Zuschauern beim Spitzenspiel gegen die HammStars und damit verbunden ein stärkeres öffentliches Interesse am lokalen Basketballverein.

Dieses Interesse kommt aber nicht nur durch den sportlichen Erfolg, fordert die stellvertretende Vorsitzende Susanne Kornau die Baskets-Mitglieder weiter auf, einen Teil zu der „lebendigen Stadt“ beizutragen. So ist für das 750-jährige Jubiläum der Stadt Lüdenscheid im Jahr 2018 ein internationales Jugendturnier mit den Partnerstädten fest in Planung.

„Amir Hujic, der Name ist Programm“, übergab Zacharias anschließend das Wort an den Mitbegründer der Baskets, der jedem Vorstandsteam des Vereins beigewohnt hat, weiter. Der brachte die Atmosphäre in der Führungsriege gleich auf den Punkt: „Das ist, neben dem allerersten Vorstand, erst der zweite, der vollkommen harmonisiert.“ So war es kaum ein Wunder, dass – bis auf den neuen Jugendwart Julian Kornau – alle Mitglieder einstimmig wiedergewählt wurden und auch viel Lob von den Anwesenden bekamen.

Hujics sportlicher Bericht fiel grundsätzlich positiv aus, zählt doch für den Trainer-Veteran im Jugendbereich nicht das Ergebnis, sondern der Fakt, dass der Nachwuchs in den höheren Jugendklassen auf WBV-Ebene spielt und sich im Vergleich zum Saisonstart, auch wenn es durchwachsene Spielzeiten waren, deutlich verbessert habe. Die während der Saison abgemeldete U16 wird in der nächsten Saison immerhin wieder auf Kreisebene vertreten sein. Ein Damenteam wird hingegen nicht gemeldet.

Michael Tschöke durfte mit einem breiten Lächeln durch die Jahreshauptversammlung gehen. Nach einem knappen fünfstelligen Minus im Jahr 2014 und auch einem Minus 2015 vermeldete der Geschäftsführer für das Jahr 2016 einen Überschuss im niedrigen fünfstelligen Bereich, den Tschöke jedoch gleich relativierte: Viele Ausgaben für die Saison 2016/17 seien diesmal erst im Januar getätigt worden. Und Amir Hujic pochte darauf, dass in Zukunft mehr Mittel für Trainer eingeplant werden müssten. Für drei Teams suchen die Baskets noch fähige Übungsleiter.

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