Jubel am Felderhof: SGKM-Frauen halten Klasse

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Nach der Schlusssirene tanzten die SGKM-Frauen im Kreis. Seit Sonntagabend steht fest: Das Kaschube-Team spielt auch 2015/16 in der Landesliga.

Kierspe -  Happy-End für die SG Kierspe-Meinerzhagen: Bereits am vorletzten Spieltag der Frauen-Handball-Landesliga hat sich das Fusionsteam den Klassenerhalt gesichert.

Von Marcus Kleinhofer

Riesenfreude und ausgelassener Jubel herrschten am Samstagabend in der Felderhof-Sporthalle: Mit 23:21 (10:13) hatte die SGKM die HSG Hohenlimburg niedergekämpft und damit einen überlebenswichtigen Sieg gefeiert. Tags darauf kam’s dann noch besser: Weil beide Kontrahenten im Abstiegskampf, der ETSV Witten II und der TV Wanne, leer ausgingen, hat das Fusionsteam den Ligaverbleib schon vor dem letzten Spieltag sicher und könnte sich bei Schlusslicht HSG Schwerte/Westhofen nun sogar eine Niederlage erlauben. Grund: Zum Kehraus treffen Witten und Wanne am kommenden Sonntag direkt aufeinander, so dass bei Berücksichtigung aller möglichen Konstellationen nur noch eine der beiden Mannschaften an der SGKM vorbeiziehen kann. Und Abstiegsränge sind nur die letzten zwei Plätze, dem Drittletzten bleibt die Relegation definitiv erspart.

Nach all’ dem hatte es zur Halbzeit des Spiels am Samstag freilich nicht ausgesehen. Bis zum 3:8 (19.) ließen die Volmestädterinnen nur wenige zündende Ideen erkennen. Hohenlimburgs zielstrebigerem Spiel stellte sich die SGKM danach aber zunehmend kämpferisch entgegen und verkürzte bis zur Pause auf 10:13. Fulminant startete das Kaschube-Team dann in die zweite Hälfte: Es glich nicht nur zum 13:13 aus, sondern ging sogar in Führung (14:13, 35.).

Nun entspann sich ein umkämpftes Kopf-an-Kopf-Rennen, in dessen Verlauf die Spielgemeinschaft bis zum 19:18 (48.) vorlegen konnte. Als dann die Gäste den Spieß auf 19:20 herumdrehten, schwankte die SGKM kurz, fasste aber nach Leslie Gauglitz’ toller Fußabwehr gegen Funke-Kamann sogleich neuen Mut und ging durch Tore von Andrea Derksen und Lisa Hecker erneut in Führung. 22:21 (56.) – es brodelte am Felderhof. Danach scheiterte Jana Kewitsch per Siebenmeter zunächst an HSG-Torfrau Ellermann, verwandelte aber den Nachwurf. Der Rest war erleichterter Jubel.

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