Eine wohltuende Momentaufnahme

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Ab geht die Post: Am Höing feierten die Werdohler im eiskalten Wind den verdienten 2:0-Erfolg beim SSV Hagen.

Werdohl - Am Freitag hatte Alexander Schmale mit Blick auf das Landesliga-Punktspiel der FSV Werdohl beim SSV Hagen „ein gutes Gefühl“, am späten Sonntagnachmittag und dem 2:0-Auswärtssieg am Höing fühlte sich der FSV-Sportchef und Interimscoach sogar noch viel besser als erwartet.

Sichtlich erleichtert über den erfolgreichen Start in die zweite Saisonhälfte war der Keeper wie auch Torhüter-Kollege und Kumpel Simon Felbick, der an der Außenline das Coaching übernommen hatte, in der Werdohler Jubeltraube mittendrin statt nur dabei.

„Dieser Sieg, vor allem die Art und Weise, hat schon ein wenig entschädigt für die vergangenen Wochen, die nicht einfach waren und die auch nicht spurlos an einem vorbei gehen“, sagte Schmale, „ich bin jedenfalls froh, dass die Mannschaft diese Reaktion gezeigt hat. Schon in der Kabine vor dem Anpfiff lag Anspannung in der Luft. Die Mannschaft wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen.“

Möglicherweise war der SSV Hagen, bei dem es in der Winterpause einen personellen Umbruch gegeben und bei dem Neu-Trainer Marco Slupek erst am vergangenen Donnerstag das Kommando übernommen hatte, der richtige Gegner zur richtigen Zeit für die Lennetaler. Abstimmungsprobleme im Spielaufbau der Volmestädter waren nicht zu übersehen, spielerisch jedenfalls war die FSV schon ein Stück weiter.

„Ein Gegner ist aber auch immer nur so stark, wie es die andere Mannschaft zulässt“, meinte Schmale, der gute Ansätze im Spielaufbau ebenso erkannt hatte wie Galligkeit und Laufbereitschaft. Einer für alle, alle für einen. Dass sich die FSV nach den Spielausfällen in Meinerzhagen und Lennestadt am Sonntag an die Tabellenspitze setzte, es war für den FSV-Sportchef nur eine Randnotiz. Aber ganz sicher auch eine schöne, wohltuende Momentaufnahme nach schwierigen und unruhigen Tagen zu Jahresbeginn.

„Es ist vollkommen sekundär, auf welchem Platz wir stehen. Fußball ist unser großes Hobby, wir freuen uns auf jedes Spiel. Und wir können und wollen in der Rückrunde noch einigen Mannschaften ein Bein stellen“, so Schmale.

Nach dem verdienten Sieg in Hagen und vor den ganz schweren nächsten Wochen mit den Spielen gegen Hünsborn (H), Meinerzhagen (A) und Dröschede (H) aber bleibt weiter die Frage nach dem neuen Cheftrainer. Eine konkrete Antwort hatte Schmale am Montag nicht parat, aber sehr wohl ein „gutes Gefühl“, dass der Sander-Nachfolger in Kürze feststehen könnte.

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