Motorsport

Klassensieg für Holthaus

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Beim siebten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring feierte Gerrit Holthaus zusammen mit Stephan Epp und Michael Bohrer einen Klassensieg.

Nürburgring – Die Durststrecke von Gerrit Holthaus ist beendet: Beim siebten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring feierte der Lüdenscheider zusammen mit Stephan Epp (Wuppertal) und Michael Bohrer (Merzig) einen Klassensieg.

Es war für das Trio am Steuer des Avia-Renault Clio der erste Erfolg nach drei sieglosen Rennen. „Dieser Sieg tut richtig gut, denn trotz des Wetters haben wir ein hervorragendes Rennen gefahren und verdient gewonnen“, sagte Holthaus. „Ein besonderer Dank gilt unserer Mannschaft für die reibungslosen Boxenstopps.“ Die vierstündige Distanz des siebten Saisonrennens war von unterschiedlichen Witterungsbedingungen gekennzeichnet. Sonne, Regenschauer und Wolken wechselten sich von Runde zu Runde und von Kurve zu Kurve ab.

„Die ganze Strecke war selten komplett trocken, aber genauso selten auch vollständig nass“, sagte Holthaus. „Man musste mit kühlem Kopf fahren und ebenso mit den Reifen haushalten.“ Startfahrer Michael Bohrer begann auf Regenreifen, kam aber nach fünf Runden an die Boxen, um auf Slicks zu wechseln. Drei Umläufe später parkte der Saarländer wieder an der Avia-Box: Es fing erneut vielfach stark an zu regnen. Profilierte Pneus wurden montiert und Holthaus übernahm das Volant. Epp war dann für seinen Schlussstint wieder mit Slicks unterwegs.

„Das war unterm Strich ein Stopp zu viel, Michael wäre besser als Regenreifen geblieben“, sagte Holthaus. Andere aus unserer Klasse hatten sogar noch früher auf Slicks gewechselt und mussten auch wieder reinkommen. In der Summe aller Faktoren waren wir heute richtig gut.“ Bei den Specials bis 2000 ccm hatte das Trio sogar Rundenvorsprung in der mit zehn Fahrzeugen gut besetzten Klasse.

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